Steak-Cuts Rindersteak: Die beliebtesten Steak-Zuschnitte

Redaktion Männersache 19.04.2018
Rindersteak: Die beliebtesten Steak-Zuschnitte
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Das Rindersteak ist vielfältig und kommt abhängig vom Zuschnitt in den unterschiedlichsten Größen und Geschmäckern daher. Hier erfährst du alles über die wichtigsten Rindersteak-Cuts und ihre perfekte Zubereitung.

Rindersteaks werden im Allgemeinen simpel Steaks genannt. Zwar gibt es auch Steaks anderer Tier- und Fleischarten, diese tragen im Namen aber einen entsprechenden Hinweis auf ihre Herkunft: Schweinesteak, Putensteak, Kalbssteak usw. Als Steaks werden auch größere Muskelscheiben festfleischiger Fische wie Tintenfisch, Lachs oder Hai genannt. Bei einigen Fleischarten – zum Beispiel Schwein, Lamm oder Kalb – werden die Zuschnitte auch Koteletts genannt.

 

Rindersteak: Die beliebtesten Steak-Zuschnitte

Aus dem Rücken geschnittene Rindersteaks werden Roastbeef genannt und liegen zwischen Schulter und Keule. Das Roastbeef lässt sich in zwei Teile gliedern: Das runde Roastbeef ist das vorne gelegene Rückenfleisch, während das flache Roastbeef im unteren Rückenbereich zu finden ist und zusammen mit dem Rückenknochen und dem dort liegenden Filet auch als Große Lende bezeichnet wird. Aus der Großen Lende werden die beliebten Porterhouse und T-Bone-Steaks geschnitten.

Ein besonders saftiges Rindersteak ist auf dem Rinderrücken zu finden: das Filet. Das Filet ist ausgesprochen zart, recht teuer und wird aus der inneren Lendenmuskulatur geschnitten. Das Rumpsteak stammt aus dem hinteren Teil des Roastbeef und hat genau wie das Filet keinen Knochen. Wegen seiner feinen Marmorierung und Fettschicht gilt das Rumpsteak als besonders herzhaft und geschmacksintensiv. Das T-Bone-Steak und das Porterhouse-Steak sind eine Kombination aus Filet und Rumpsteak. Beide Steakarten besitzen sowohl einen Rumpsteak- als auch einen Filetanteil, die durch einen "T"-förmigen Knochen voneinander getrennt werden. Der Unterschied ist, dass das Porterhouse schwerer ist und einen größeren Filetanteil hat.

Das Rumpsteak: Steak-Klassiker mit vielen Namenistock / Nadianb

 

Die Geschmacksvielfalt von Rindersteak

Leckere Rindersteaks müssen nicht immer vom Rücken stammen. Das Entrecôte zum Beispiel, das gleichbedeutend mit dem Rib-Eye-Steak ist, stammt aus der Hohen Rippe, die hinter dem Nacken und vor dem Roastbeef liegt. Das Rib-Eye-Steak wiegt etwa 500 Gramm und kommt ohne Knochen daher. Dieses Rindersteak ist fein marmoriert und zeichnet sich durch sein charakteristisches "Fettauge" aus. Aufgrund dieses erhöhten Fettanteils, gilt das Entrecôte als ausgesprochen geschmacksintensiv und ist unter Steak-Kennern sehr beliebt.

Anders als das Entrecôte sind das Hüftsteak und das Sirloin Steak eher mager. Das Sirloin-Steak ist ein Rumpsteak vom flachen Roastbeef mit Knochen und stammt aus der Steakhüfte. Dieses Rindersteak ist ausgesprochen groß und kann bis zu zwei Kilogramm wiegen. Aufgrund der kurzen Rippenknochen des Steaks ist das Fleisch saftig. Das Hüftsteak zeichnet sich durch seine kurzen Fasern und eine geringe Marmorierung aus. Mit bis zu 300 Gramm ist es wesentlich leichter als das ebenfalls fettarme Sirloin-Steak. Das Hüftsteak ist ein Zuschnitt aus der Hüfte des Rindes und ist ein Teilstück der Keule.Das Flank Steak wird aus dem hinteren, unteren Rippenbereich des Rindes geschnitten und wird wegen seines intensiven Geschmacks immer populärer. Das Steak wiegt etwa 800 Gramm und ist im Vergleich zu den meisten Steakarten recht dünn. Das Fleisch des Flank Steaks ist langfaserig, fein marmoriert und fettarm.

Die Zubereitung der unterschiedlichen Rindersteaks unterscheidet sich minimal. Eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Braten des Rindersteaks in der Pfanne, findest du hier. Darüber hinaus ist für ein optimales Steak-Erlebnis die richtige Pfanne ein entscheidender Faktor. Was die perfekte Steakpfanne ausmacht, erfährst du hier. Bereitest du dein Steak lieber über der Grillflamme auf dem Rost zu, findest du hier alle Tipps und Tricks.

Im Video verrät dir Spitzenkoch Brian Bojsen, wie er sein Steak am liebsten würzt:

 
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