Der "kleine Bruder" Das T-Bone-Steak: Zwei Steaks in einem

Tomasz | Männersache 19.04.2018

Das T-Bone-Steak wird aus dem Rückenteil des Rindes geschnitten und besteht aus einem Teil Rumpsteak und einem kleineren Teil Filet. Beide Fleischstücke werden durch einen "T"-förmigen Knochen voneinander getrennt – deswegen der Name.

Das T-Bone-Steak: Zwei Steaks in einem
© iStock / Lisovskaya

Das T-Bone-Steak wird aus der Großen Lende geschnitten. Diese liegt im unteren Rückenbereich des Rindes, dem flachen Roastbeef, und besteht aus dem Rückenknochen und dem anliegenden Filet. Das runde Roastbeef, das sei zur Ergänzung noch gesagt, bezeichnet den vorne gelegenen Teil des Rückens, der in die Hochrippe hineinragt.

 

Das T-Bone-Steak: Zwei Steaks in einem

Das T-Bone ist ein wahrer Steak-Klassiker: groß, saftig und mit einem großen Knochen ausgestattet. Der Knochen, ein senkrecht halbierter Halswirbel, ist es auch, der dem T-Bone-Steak seinen Namen gibt: Dieser hat nämlich eine "T"-Form und teilt die beiden Fleischanteile des Steaks. Auf der einen Seite befindet sich ein großer Roastbeefanteil, auf der anderen Seite des Knochens ein kleinerer Filetanteil. Diese Eigenschaften hat das T-Bone gemeinsam mit seinem "großen Bruder", dem Porterhouse-Steak. Auch dieses hat einen "T"-Knochen und sieht auf den ersten Blick identisch aus. Ein Unterschied zeigt sich im Filetanteil, der im Porterhouse wesentlich größer ist. Überhaupt ist das Porterhouse größer und mit einem Gewicht von oft etwa 900 Gramm schwerer als sein "kleiner Bruder". Oft aber werden beide Zuschnitte auch synonym verwendet.

T-Bone-Steaks sind stark marmoriert (von vielen feinen Fettsträngen durchzogen) und weisen ein geringes Bindegewebe auf, wodurch die Garzeit reduziert wird. Beim Grillen schmilzt das Fett und verleiht dem Steak eine einzigartige Geschmacksnote, die zusätzlich durch den Knochen nochmals gefördert wird.

Fun-Fact: Das Steak ist nicht mit dem Rapper T-Bone zu verwechseln. Der amerikanische Musiker gilt als einer der Begründer des Gospel-Rap. 2003 war er auch an der Seite von Beyoncé und Cuba Jr. im Hollywood-Film "The Fighting Temotations" zu sehen. Auch interessant: Der US-amerikanische Rock-Sänger und Produzent Joseph Henry Burnett war als "T-Bone" Burnett bekannt. Und T-Bone Walker, ein amerikanischer Bluesgitarrist und Sänger, war einer der einflussreichsten Bluesmusiker des 20. Jahrhunderts. Das T-Bone-Steak hat offenbar etwas Musikalisches an sich.

 

T-Bone-Steak richtig zubereiten

Die Zubereitung des T-Bone-Steaks kannst du entweder in der Pfanne oder auf dem Grill vollziehen. Lege das Steak rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit es langsam Zimmertemperatur erreicht. Schneide dann die Fettkante leicht an – das Fleisch dabei aber nicht beschädigen – damit sich das Steak in der Hitze der Pfanne bzw. des Grills nicht wölbt. Heize währenddessen die Pfanne schon einmal auf höchster Stufe vor und lasse etwas Öl oder Butterschmalz darin warm werden. Wir empfehlen eine Gusseisen- oder Edelstahlpfanne, da sie eine hohe Hitzebeständigkeit aufweisen und für ihre Wärmespeicherung und Wärmeübertragung bekannt sind – genau das, was wir für ein perfektes Steak-Ergebnis brauchen. Weitere detaillierte Information rund um die perfekte Steak-Pfanne findest du hier.

Brate das T-Bone anschließend von beiden Seiten je drei bis vier Minuten scharf an. Wende es dabei nur einmal; idealerweise bekommt das Filetteil weniger Hitze ab als der Roastbeefanteil. Danach das Fleisch aus der Pfanne (oder vom Grillrost) nehmen, in Alufolie einwickeln und im 120 Grad vorgeheizten Ofen etwa zehn Minuten garen lassen. Zum Schluss Würzen und weitere zwei Minuten im eigenen Saft ruhen lassen. Guten Appetit!

Hier erfährst du ganz genau, wie dir das perfekte Steak auf dem Grill gelingt. Mehr Wissenswertes zum Braten und zu den Garstufen findest du hier.

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