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Reise-Update

Diese 5 Sehenswürdigkeiten in Las Vegas sind ein Muss

Die Sehenswürdigkeiten in Las Vegas haben nicht zwingend nur mit Casinos zu tun, aber immer mit dem ganz großen Show-Effekt. Auf diese fünf Highlights sollte man setzen.

Las Vegas
Welcome to Las Vegas! iStock / f11photo / idimair (Collage Männersache)

Sehenswürdigkeiten in Las Vegas

Die Sehenswürdigkeiten in Las Vegas kennen nur ein Motto: "All-In!" Wer hier nicht auf seine Kosten kommt, egal ob beim Pokern, am Roulette-Tisch oder in einer der gigantischen Shows, ist selber schuld.  

Las Vegas Strip

Las Vegas-Strip
Der weltberühmte Las Vegas Strip. iStock / d25higgins

Den berühmten Las Vegas Strip sollte man unbedingt abgefahren sein. Am besten geht das, wenn man nicht selber fährt, sondern Kopf aus dem Fenster einer fetten Stretch-Limo mit Chauffeur steckt.

Und, ganz wichtig: Natürlich muss das nachts passieren, denn tagsüber ist Las Vegas trotz der zahlreichen großen und in ihrer Form bemerkenswerten Hotels und all der vielen Nachbauten europäischer Wahrzeichen doch etwas sehr langweilig.

Tagsüber schleppen sich nur Touristen von einem All-you-can-eat-Event zum nächsten. Nachts kommen die interessanten Seiten des Molochs einer Stadt zum Vorschein. Und dann wird es interessant.

Wer ein paar Mal den Strip in gemächlichem Guck-Dir-das-an-Tempo rauf- und runtergefahren ist (oder gefahren wurde), weiß, was damit gemeint ist: Neon-Lichtermeer, Menschen und der für Las Vegas ganz alltägliche Wahnsinn.

High Roller

Der High Roller
Größtes Riesenrad der Welt: Der High Roller. iStock / Aneese

Natürlich haben die Amerikaner immer das größte von allem. Also war es eine Frage der Ehre, dass Las Vegas den Singapore Flyer, das bis dahin größte Riesenrad der Welt, übertreffen musste.

Das gelang mit dem High Roller. Ganze drei Meter ist er bei einer Gesamthöhe von 168 Metern höher als sein Pendant in Singapur und damit das höchste und größte Riesenrad der Welt.

Aber auch die insgesamt 28 Gondeln des Rades haben es sprichwörtlich in sich: Bis zu 40 Passagiere kann jede einzelne Kabine aufnehmen. Kleinere Firmen können sich eine solche dann schon mal als Konferenzraum mieten.

Wer gut rechnen kann, hat es schon raus: Bei 28 Gondeln zu jeweils 40 Personen könnten theoretisch bis zu 1.120 Menschen gleichzeitig gegondelt werden – ein weiterer Rekord des High Rollers.  

Stratosphere Tower

Stratosphere Tower
Der Stratosphere Tower thront über Las Vegas. iStock / ferrantraite

Wenn 168 Meter nicht reichen und ein Riesenrad viel zu wenig Action zu versprechen scheint, gibt es in Sin City natürlich auch dafür die passende Lösung.

Der Stratosphere Tower reicht nun zwar nicht ganz bis in besagte Luftschicht, aber mit über 300 Metern erreicht er die Höhe des Eiffelturms und garantiert damit einen sagenhaften Ausblick auf das abendliche Las Vegas.

Am gemütlichsten und bei hervorragender Verköstigung gelingt das im Top of the World Restaurant, welches eine 360-Grad-Aussicht bietet und sich innerhalb von einer Stunde einmal um die eigene Achse dreht.

Zu langweilig? Okay, wie wäre es dann mit einer Karussellfahrt? Das Fahrgeschäft "Insanity" ist an die Seite des Turms gebaut und damit genau das, was der Name verspricht: der pure Wahnsinn.

Denn wenn man in seinen Sitz eingeklippt wurde, geht die wilde Fahrt los – über dem 300 Meter tiefen Abgrund.

Wem auch das noch nicht reicht, der gönnt sich zusätzlich die Attraktion X-Scream, bei der man noch einmal 40 Meter entlang der Turmspitze nach oben gezogen und dann…fallengelassen wird.

Bei diesem Freefall wiegen bis zu 4G auf den Körper, man ist kurze Zeit schwerelos und wahrscheinlich stocktaub, weil einem die anderen Fahrgäste direkt ins Ohr geschrien haben.

Bis Ende 2005 war sogar noch eine komplette Achterbahn in dieser Höhe aufgebaut! Leider gibt es diesen Fahrspaß heutzutage nicht mehr.

Helikopter-Rundflug über Las Vegas

Helikopterflug über Las Vegas
Spektakulärer geht es kaum: Heli-Flug über Las Vegas. iStock / bennymarty

Und es geht tatsächlich noch höher! Dazu muss man allerdings im wahrsten Sinne des Wortes abheben.

Wem die Aussicht aus dem Highroller nicht gereicht hat, wer selbst im Stratosphere Tower nur dachte "Ach ja, ganz nett", der sollte einen der Heli-Flüge über das abendliche Las Vegas buchen.

Aus dieser Perspektive kann man das Glitzermeer der Stadt so richtig genießen und bekommt das erste Mal so richtig eine Vorstellung davon, was die Amerikaner hier in die lebensfeindlich-trockene Einöde der Wüste von Nevada gepflanzt haben.

Dieses einmalige Erlebnis gibt es natürlich nicht zum Nulltarif: Ein 12-minütiger Flug kostet 79 US-Dollar, umgerechnet etwa 70 Euro.

Die Wasserfontänen des Bellagio

Die Fontänen des Bellagio
Die Fontänen des Bellagio-Hotels. iStock / Meinzahn

Nach all diesen Höhenrekorden kommen wir jetzt wieder ganz ruhig und gesittet auf den Boden der Tatsachen zurück und gönnen uns eine Verschnaufpause, und zwar eine wunderschöne.

Aus dem Pool vor dem weltberühmten Bellagio Hotels schießen die mittlerweile nicht minder berühmten Wasserfontänen hervor, wunderbar choreographiert und nachts mit entsprechender Beleuchtung.

Wenn man am Geländer dieses Pools lehnt und die Show auf sich wirken lässt, kehrt für einen kurzen Moment Ruhe in den vom ganzen Glitzer der Stadt überspannten Organismus ein und man kommt sich in dieser mondänen Umgebung vor wie ein VIP.

Apropos VIP, wem das Szenario mit den Fontänen bekannt vorkommt: Hier stand zum Abschluss des Films Oceans 11 der gesamte Cast des Films, also beispielsweise George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon, Julia Roberts, Andy Garcia, um nur ein paar Namen zu nennen.

Das Beste: Diese eindrucksvolle Kulisse kann man völlig kostenfrei genießen. Die berühmte Einbuchtung im Bürgersteig des Las Vegas Boulevard ist auf Höhe 3620. Wer sich das Ganze auf Google Street View anschauen möchte, klickt hier.

Aufführungen gibt es täglich von 15.00 bis 0.00 Uhr, am Wochenende schon ab 12:00 Uhr (bis 19:00 Uhr alle halbe Stunde, ab 19:00 Uhr viertelstündig). An der Rezeption des Bellagio gibt es die jeweils aktuelle Liste mit den Musikstücken.

Männersache-Tipp: The Neon Museum

Das Neon Museum
Wo die legendären Neonschilder landen: Im Neon Museum. iStock / gnagel

Wer sich schon immer gefragt hat, was mit all den alten, aussortierten Neon-Schildern der Stadt passiert, ist hier genau richtig.

Das Neon Museum hat sich den in die Jahre gekommenen und hier und da vielleicht auch ein wenig kaputten Wahrzeichen angenommen, bewahrt sie und stellt sie aus.

Einige werden sogar in liebevoller Handarbeit restauriert und erstrahlen innerhalb des Museums in neuem, beziehungsweise altem Glanz.

Auch hier empfiehlt es sich, bis zum Anbruch der Dunkelheit zu warten, damit die Schilder ihre besondere Magie versprühen können. Die Schilder, die (noch) nicht repariert wurden, werden von Scheinwerfern angestrahlt.

Erwachsene zahlen 25 US-Dollar (22 Euro), Kinder unter sieben Jahren können die Tour kostenlos mitmachen. Das Museum findet sich unter folgender Adresse: 770 Las Vegas Boulevard North.

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