Männerküche Wie lange sind Kartoffeln haltbar?

Tomasz | Männersache 29.03.2018
Kartoffeln
© iStock / CasarsaGuru

Kartoffeln sind ein treuer Begleiter eines jeden Küchenfans. Die Erdäpfel sind vielseitig einsetzbar, leicht zubereitet und ein Garant für eine leckere Mahlzeit. Doch oft bekommt man Kartoffeln nur in großen Beuteln, die dann für mehrere Tage oder sogar Wochen gelagert werden müssen. Sind die Kartoffeln dann noch genießbar? Wir verraten dir, wie lange Kartoffeln haltbar sind. 

Die über 100 verschiedenen Kartoffelsorten, die man in Deutschland findet, unterteilen sich in festkochende, vorwiegend festkochende und mehlig kochende Kartoffeln. Für Bratkartoffeln und Kartoffelsalat eignen sich vor allem die festkochenden Erdäpfel. Die mehlig kochenden sind besonders für Pürees und Suppen zu empfehlen. Die vorwiegend festkochenden gelten als kleine Alleskönner und sind besonders vielseitig einsetzbar.

 

Wie lange sind Kartoffeln haltbar?

Ein beliebtes Problem ist es, dass man sich beim Kochen von Kartoffeln überschätzt und gerne mal mehr zubereitet als man eigentlich braucht. Was machen mit den restlichen gekochten Kartoffeln? Nicht wegwerfen! Denn bei richtiger Lagerung können die Erdknollen auch noch Tage später genossen werden.

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Wenn du die geschälten und gegarten Kartoffeln nach dem Abkühlen luftdicht verschließt und im Kühlschrank lagerst, kannst du sie noch bedenkenlos drei bis vier Tage später verspeisen. Zu beachten ist, dass die Knollen möglichst trocken sind, ansonsten verderben sie schneller. Dabei solltest du dich immer auf dein Gefühl verlassen: Sehen die Kartoffeln nicht mehr gut aus oder riechen nach einiger Zeit unangenehm, weg damit. Andernfalls – guten Appetit.

 

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Übrigens sind gekochte Kartoffeln mit Schale etwas länger haltbar als ohne.

Die Haltbarkeit von ungekochten Kartoffeln ist wesentlich abhängig von ihrer Lagerung.

 

Wie bewahre ich Kartoffeln richtig auf?

Kartoffeln sind keine Fans von Helligkeit und Wärme, dadurch keimen sie schneller; Feuchtigkeit lässt die Knollen zudem schneller schimmeln. Beim Keimen entsteht Solanin, das die Kartoffeln eine grüne, gesundheitsschädliche Färbung annehmen lässt. Für Erwachsene ist der Stoff aber nur in großen Mengen giftig – Kleinkinder sollten grüne Kartoffeln aber nicht verzehren. 

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Werden die Kartoffeln zu warm gelagert, verlieren sie Wasser und Stärke, wodurch sie ganz schrumpelig werden. Was aber nicht bedeutet, dass sie nicht mehr essbar sind und du sie gleich wegwerfen solltest. Als Geheimtipp hat sich bewährt, die schrumpeligen Kartoffeln über Nacht in Wasser zu legen, dadurch regenerieren sie sich optisch und lassen sich auch leichter schälen.

Die Erdäpfel sollten aber auch nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Ist es zu kühl, wandelt sich die Stärke der Kartoffeln schneller in Zucker um, was sich auf den Geschmack auswirkt. Die optimale Raumtemperatur für Kartoffeln liegt zwischen vier und zwölf Grad. Falls vorhanden, empfiehlt sich, die Kartoffeln im Keller zu lagern.

Letzter Lagerungstipp: Die Kartoffeln nicht in der Nähe von Obst lagern. Viele Obstsorten, wie zum Beispiel Äpfel, Birnen, Bananen oder Pflaumen entwickeln während ihrer Reifung das Gas Ethylen, was die Kartoffeln schneller reifen und somit verderben lässt.

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