Geheime Orte

Metro-2: Wie schnell kann Putin Moskau wirklich verlassen?

Sie gelten als weiße Flecken unseres Planeten. Orte an denen bereits ein Schritt tödlich sein kann, wo die Zivilisation aufhört oder zu denen nur die Mächtigsten der Welt Zutritt haben. Welt der Wunder über dunkle Geheimnisse, unberechenbare Gefahren und unglaubliche Geschichten...

Stimmungsvoll beleuchteter U-Bahn-Tunnel
U-Bahn-Tunnel (Symbolbild) Foto: iStock / nathanaparise

Metro-2: Die Doomsday-U-Bahn

Es ist das Horrorszenario der russischen Regierung: Moskau liegt in Trümmern. Ein Atomschlag hat die ganze Stadt zerstört. Überall herrscht Chaos. Alle U-Bahn-Linien sind verstopft – alle, bis auf eine: die sogenannte Metro-2.

Tatsächlich existiert tief unter Russland Hauptstadt eine Art Doomsday-U-Bahn. Kommt es zu einem Atomschlag, befindet sich Präsident Wladimir Putin längst rund 200 Meter tief unter der Erde – in einem komfortablen Waggon, während eine persönliche Privatbahn ihn innerhalb weniger Minuten aus der Stadt schafft.

Die letzte Rettung für den Präsidenten?

Tatsächlich hat der russische Präsident mit der Metro-2 seinen eigenen Notfallzug inklusive geheimer Haltestelle unter dem Kreml. Angeblich ließ der paranoide Joseph Stalin das geheime Projekt "Metro-2" in den 1920er-Jahren umsetzen, aus Angst vor einem Attentat.

Der russische Geheimdienst KGB gab der Bahn den Codenamen D-6. Insider berichten, dass das Streckennetz der Metro-2 heute deutlich größer und weitreichender ist als die 196 Stationen und 327 Kilometer umfassende öffentliche Moskauer Metro. Vier Eisenbahnlinien sollen mit den wichtigsten Knotenpunkten Moskaus verbunden sein, darunter das Hauptquartier des KGB, ein VIP-Flughafen und mehrere Geheimbunker. Auch die Vororte außerhalb des Sprengungs- und Strahlungsradius einer potenziellen Atombombe sind mit der Metro-2 erreichbar.

Existenz bestritten

Offiziell wird die Existenz der Bahn bestritten. Allerdings findet man überall im Untergrund der Stadt Ausgänge, die ins Nirgendwo führen, sowie eine mysteriöse Sackgasse zwischen den U-Bahn-Stationen Sportiwnaja und Uniwersitet. Dort ist ein riesiges Tor, von dem Experten überzeugt sind, das es der Eingang zu Putins Doomsday-Metro ist.