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Männerhelden

Was macht Marusha heute?

Marusha brachte mit "Somewhere Over The Rainbow" nicht nur ganz Deutschland zum Tanzen, sondern stand vor allem ihre Frau im Männer dominierten Techno der 90er Jahre. Was macht die Marusha heute?

Marusha an den Turntables
Marusha: So cool wie keine andere an den Platten imago images / teutopress

Aus dem Radio an die Platten

Marusha kam am 18. November 1966 als Marusha Aphrodite Gleiß in Nürnberg zur Welt und wuchs bis zu ihrer Einschulung bei ihrer Oma in Griechenland auf. Ob sie daher ihre Liebe zu fetten Beats hat? Man weiß es nicht!

Was man weiß: Im zarten Alter von 23 Jahren eröffnete Marusha in Nürnberg den ersten Techno-Club der Stadt, das "one". Das war 1989 – damals war Techno schon angesagt, hatte den Kommerz aber noch nicht erobert.

Clubbesitzerin blieb die gebürtige Nürnbergerin allerdings nicht lange: Schon ein Jahr später verschlug es Marusha nach Berlin, wo sie diverse Techno-Radiosendungen moderierte. Ihre Berühmteste: "Rave Satellite" auf Radio Fritz, das von 1990 bis 2017 fast 17 Jahre lang on air war.

Hätte sich ihr gesamtes Leben ums Radio gedreht, würde Marusha aber vermutlich nicht zu den größten DJanes der Welt zählen. Zum Glück begann sie ab 1991, eigene Musikstücke zu produzieren…

Marusha fliegt "Somewhere Over The Rainbow"

Grüne Augenbrauen, rote Haare, neonbunte Klamotten – und die fettesten Beats und Loops im Gepäck, die je von einer Frau an die Turntables gebracht wurden. Das schien Marushas Erfolgsrezept in den 90ern gewesen zu sein.

Schon ihre erste Single, "Somewhere Over The Rainbow" von 1994, schlug ein wie eine Bombe und half Techno bei seinem kommerziellen Erfolgszug.

Die DJane war dabei die einzige Frau an den Plattenspielern Deutschlands: Es gab Dr. Motte, Sven Väth, Scooter, Paul van Dyk, Charly Lownoise und Mental Theo, Alex Christensen, Westbam, Armin van Buuren – und dann gab es Marusha.

Marusha lebte die 90er von Kopf bis Fuß
Marusha lebte die 90er von Kopf bis Fuß imago images / United Archives

Was macht Marusha heute?

Um Marusha ist es nur in der Chart-Welt leiser geworden. Als der Techno sich veränderte, schwand auch der kommerzielle Erfolg der Altmeisterin: Ihr drittes Album "No Hide No Run" 1998 schaffte es nur auf Platz 94 der Charts.

Das heißt aber nicht, dass Ruhe im Leben der früheren Industriekauffrau eingekehrt ist. Ganz im Gegenteil: Da, wo Techno gefeiert wird, feiert Marusha mit. Die Musik-Ikone legt immer noch überall auf, wo es ihr gefällt. Ihre grüne Augenbrauen hat sie nicht mehr, dafür geht sie immer noch genauso auf Musik ab:

Ihr jüngstes Album "Rave Satellite" erschien 2018 fernab der Charts, aber kein bisschen leiser als "Over The Rainbow".

Wenn sie nicht gerade die Nächte unsicher macht, ist Marusha übrigens Mutter: Die DJane hat einen inzwischen 12 Jahre alten Sohn. Ihn – wie ihr Privatleben grundsätzlich – hält sie allerdings strikt aus der Öffentlichkeit heraus.

Video:

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