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Gesundheits-Update

Ibuprofen: Die 11 wichtigsten Wahrheiten über Ibuprofen

Ibuprofen hemmt Entzündungen, Fieber und Schmerzen, gilt als Alleskönner. Zu Recht? Unsere Kollegen von Welt der Wunder sprechen mit dem Schmerzexperten Dr. Jan-Peter Jansen über Risiken und Nebenwirkungen dieses Lieblingsmedikaments.

Ibuprofen: Nebenwirkungen, Dosierung, Alternativen

Welt der Wunder: Der Verkauf von Ibuprofen hat sich innerhalb von 10 Jahren verdoppelt. Was macht diesen Wirkstoff so erfolgreich, Dr. Jansen?

Dr. Jan-Peter Jansen: Sein guter Ruf eilt ihm voraus. Ibuprofen (kurz: Ibu) gilt als unheimlich sicher und extrem effektiv: Im Körper hemmt es das Enzym Cyclooxygenase und verhindert so die Bildung bestimmter Hormone, die bei der Schmerz- und Entzündungsentstehung eine Rolle spielen.

Aus diesem Grund gibt es fast keinen Schmerz und kaum einen Patienten, bei dem der Wirkstoff nicht hilft – anders als etwa Paracetamol.

Ibu lindert unter anderem akute und chronische Gelenkentzündungen, Kopf- und Zahnschmerzen, Schwellungen, Verletzungsbeschwerden und selbst Fieber. Und weil es sogar Ibuprofen-Saft für Kinder gibt, erscheint das Medikament als relativ harmlos.

WdW: Ist Ibuprofen also wirklich ein Alleskönner, oder hat es einfach eine bessere Lobby als andere frei verkäufliche Schmerzmittel?

Jansen: Tatsächlich ist Ibuprofen in vielen Punkten seinen Wettbewerbern weit überlegen: Paracetamol hat eine kaum nennenswerte schmerzstillende Wirkung, ist allerdings extrem leberschädigend.

Acetylsalicylsäure (kurz: ASS) erhöht das Blutungsrisiko insgesamt und insbesondere im Verdauungstrakt.

Bei der Einnahme von Diclofenac steigt wiederum das Herzinfarktrisiko, und Naproxen ist ungemein schädlich für den Magen.

WdW: Allerdings wirken alle genannten Schmerzmittel mehr oder minder auf die gleiche Weise wie Ibuprofen. Ist es nun harmlos, oder birgt es auch eine versteckte Gefahr?

Jansen: Ibuprofen baut nicht nur Schmerz- und Entzündungsstoffe ab, sondern auch Hormone, die wichtige Körperfunktionen steuern.

Im Magen hemmt es etwa die Schleimproduktion, wodurch eine wichtige Barriere zwischen Organ und Magensäure gestört wird. Im schlimmsten Fall kann es dann zu Blutungen, Magengeschwüren oder Darmentzündungen kommen.

WdW: … also ist es doch in jedem Fall sinnvoll, einen "Magenschutz" zum Schmerzmittel einzunehmen, oder?

Jansen: Nein, damit es zu solchen schweren Komplikationen kommt, müssten die Patienten die rezeptfreie Tageshöchstdosis von 1200 mg schon deutlich länger als zehn Tage am Stück einnehmen.

Sogar dann liegt das Risiko für lebensgefährliche Magenblutungen bei nur etwa 1,8 Prozent – und alle anderen Schmerzmittel haben ein fast doppelt so hohes Risiko.

Und selbst wenn der Arzt Ihnen die tägliche Höchstdosis von 2400 mg Ibuprofen verschreibt, ist noch längst nicht ein sogenannter Protonenpumpenhemmer (PPI) als Magenschutz sinnvoll.

Wenn Sie PPI wie den Wirkstoff Omeprazol in niedrigster Dosierung von täglich 20 mg (einmal morgens oder abends) einnehmen, steigt bereits nach zehn Tagen das Risiko für gefährliche Nebenwirkungen an.

Denn sie hemmen die Magensäureproduktion um bis zu 98 Prozent. In der Folge kann Kalzium aus der Nahrung unter Umständen nicht mehr ausreichend aufgenommen werden, und krankmachende Bakterien überleben im nicht mehr so sauren Magen.

Die Folge sind Osteoporose, ein erhöhtes Knochenbruch-Risiko und schwerwiegende Magen-Darm-Infektionen.

WdW: Gibt es überhaupt Patienten, die einen Magensäureblocker brauchen?

Jansen: Darauf gibt es zwei Antworten. Die offizielle lautet, dass ich jeden Patienten darüber aufklären muss, weil ich sonst bei gesundheitlichen Komplikationen zur Rechenschaft gezogen werden kann.

Die inoffizielle: Tatsächlich profitieren nur solche davon, die etwa Vorerkrankungen haben wie Bluthochdruck, Magengeschwüre und Gerinnungsstörungen, oder Menschen die auf eine Dauermedikation angewiesen sind, weil sich nur dann Vor- und Nachteile die Waage halten.

Auch bei Patienten, die nach der Einnahme von Ibuprofen über Magendrücken oder Übelkeit klagen, kann etwas wie Omeprazol hilfreich sein.

WdW: Und bei Kindern?

Jansen: Da verhält es sich wie bei Erwachsenen. Bei Kindern und Jugendlichen ist die Tageshöchstdosis für Ibuprofen allerdings individuell abhängig von Körpergewicht und Alter.

Sie berechnet sich bis zum 12. Lebensjahr bzw. bis zu 40 kg so: Gewicht in kg mal 30 mg Wirkstoff. Aufgeteilt auf Einnahmen alle vier bis sechs Stunden.

WdW: Allerdings raten viele Kinderärzte dazu, Ibuprofen im Wechsel mit Paracetamol zu geben. Für wie sinnvoll erachten Sie das? Erhöhen zwei Medikamente nicht das Risiko für Nebenwirkungen?

Jansen: Ein Grund dieser Wechselgabe ist sicherlich die bessere Risiko-Kontrolle: Die Wahrscheinlichkeit einer zu häufigen Einzelwirkstoffgabe und damit einer versehentlichen Überdosis ist so niedriger. Auch die Kombination beider Mittel ist sehr gut verträglich.

WdW: Was ist mit der Wirksamkeit von Paracetamol in diesem Zusammenhang?

Jansen: Wenn es um Schmerzen geht, ist Paracetamol aus meiner Sicht sogar deutlich weniger wirksam als ein Placebo.

WdW: Und bei Fieber? Immerhin ist hier doch der Effekt von Paracetamol erwiesen …

Jansen: Tatsächlich hat die britische PITCH-Studie ergeben, dass das Paracetamol auch bei Fieber dem Wirkstoff Ibuprofen deutlich unterlegen ist:

Es braucht eine halbe Stunde länger, nämlich 71 Minuten, bis die Temperatur wieder auf Normalniveau herabgesenkt ist. Zudem fällt auch die Dauer der Fiebersenkung deutlich kürzer aus.

Nur in einem Punkt ist die abwechselnde Gabe von Ibu und Paracetamol sinnvoll: Die Kinder bleiben über einen deutlich längeren Zeitraum, immerhin drei Stunden mehr, fieberfrei.

WdW: Wie sollten Eltern demnach vorgehen?

Jansen: Ich würde erst einmal eine altersgerechte Dosis Ibuprofen, etwa als Saft, geben. Sollte das Fieber steigen oder nach vier Stunden immer noch vorhanden sein, würde ich Paracetamol verabreichen.

WdW: Was ist für Erwachsene besser: gleich eine hohe Dosis Ibuprofen und insgesamt weniger Tabletten oder umgekehrt?

Jansen: Ich sage immer: Ein nicht behandelter, ein schlecht behandelter Schmerz verursacht mehr Schaden als eine gut dosierte Tablette. Allerdings kommt es hier auch auf die akuten Beschwerden und das persönliche Empfinden an.

Bei Migräne empfehle ich immer, mindestens 600 mg einzunehmen – das kann sogar Migränemittel wie Triptane überflüssig machen.

Hintergrund: Bis eine Wirkung einsetzt, vergehen mindestens 30 Minuten, das ist jedoch das magische Zeitfenster um das volle Ausmaß des Migräneschmerzes eindämmen zu können.

Wer also hier niedrig dosiert und versucht, nachträglich eine Tablette zu schlucken, erreicht nie den nötigen Wirkstoffspiegel im Blut.

Bei anderen Schmerzproblemen rate ich jedoch zum langsamen Herantasten ab einer Dosis von 400 mg, denn oft genügt schon diese Menge, um eine Beschwerdefreiheit zu erzielen.

Übrigens fand man keine Studien, die belegen, dass 800 mg Ibuprofen effektiver sind als nur die halbe Dosis. Das Einzige, was zunimmt, ist das Risiko für Nebenwirkungen.

WdW: Mittlerweile gibt es Ibuprofen-Produkte, die mit Wirkstoffverstärkern wie Lysin oder Koffein beworben werden. Braucht man die überhaupt?

Jansen: Ja, sie sind tatsächlich eine Bereicherung. Gerade für Patienten, die immer wieder durch plötzliche Kopfschmerzen oder leichtere Migräne in ihrem Alltag überrascht und eingeschränkt werden, sind sie toll.

Stoffe wie Lysin oder Koffein helfen dem Körper, das sonst recht schwer lösliche Ibuprofen schneller aufzunehmen. Die Wirkung tritt rascher und stärker ein (siehe Tabelle).

WdW: Damit lindere ich also meine Schmerzen, aber was ist mit Entzündungen? Aktuelle Studien besagen, dass dafür eine Einzeldosis von 1000 mg notwendig ist. Was stimmt?

Jansen: Das ist so nicht ganz richtig. Ibuprofen entfaltet seine entzündungshemmende Wirkung bereits nach einer Einzeldosis von 600 mg. Es ist allerdings immer noch primär ein Schmerzmittel.

Wenn ich also einen stärkeren anti-entzündlichen Effekt wünsche, ist eine Kombi-Therapie mit zum Beispiel Kortison oder einem pflanzlichen Mittel wie Arnika deutlich effektiver.

WdW: Was ist eigentlich mit ibuprofenhaltigen Schmerzgelen oder -salben?

Jansen: Zum einen müssen sie recht lange angewendet werden, damit im Gewebe eine ausreichende Konzentration vorhanden ist, um Schmerzen zu stillen. Zum anderen ist die Wirkung dann aber eben nicht von Dauer.

WdW: Wie lange hält die Wirkung von oral eingenommenem Ibuprofen an?

Jansen: Es hat eine ungefähre Halbwertszeit von zwei bis drei Stunden. Er wird also in dieser Zeit bereits zur Hälfte abgebaut. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Wirkung dann sofort nachlässt.

Der Wirkstoff reichert sich im entzündeten Gewebe und in den Gelenken an und kann so noch nachwirken. Wie lang der Körper braucht, um Ibu komplett zu verstoffwechseln, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Generell lässt sich nur sagen, dass der Wirkstoff zu etwa zwei Dritteln über die Nieren und zu einem Drittel über die Leber abgebaut wird.

WdW: … kann das nicht auch gefährlich werden?

Jansen: Nur wenn Sie bereits unter Leber- und Nierenproblemen leiden oder eben die Tageshöchstdosis bzw. den maximalen Einnahmezeitraum von zehn Tagen ohne ärztliche Kontrolle überschreiten.

WdW: Ihr Fazit lautet also?

Jansen: Für einen gesunden Menschen ist Ibuprofen tatsächlich das wichtigste Mittel, das er in der Hausapotheke haben kann.

Ibuprofen: Alles Wichtige zu Nebenwirkungen, Dosierung, Alternativen

Ibuprofen: Schmerzmittel richtig dosieren
Welcher Wirkstoff am besten geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Soll nur ein akuter Schmerz behandelt werden – oder auch eine entzündliche Reaktion?

Ist eine lang anhaltende Wirkung gewünscht, weil es sich um ein chronisches Leiden handelt? Was Sie dazu wissen müssen, haben wir hier zusammengestellt:

Ibuprofen-Alternativen: Wirkstoff geeignet bei…
ACETYLSALICYLSÄURE (ASS) leichten bis mäßig starken Schmerzen, z. B. Kopfschmerzen oder Erkältungsbeschwerden. Aufgrund des stark gerinnungshemmenden Effekts nicht nach OPs oder Zahnbehandlungen einnehmen

DICLOFENAC leichten bis stärkeren Schmerzen und Entzündungen, etwa bei Rücken- und Gelenkbeschwerden, Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen. Lindert Gichtanfälle

IBUPROFEN IBUPROFENLYSIN leichten bis starken Schmerzen – nahezu aller Art, auch jenen, die mit Entzündungen zusammenhängen: etwa Rheuma, Sportverletzungen oder allgemeine Gelenkprobleme. Bei ausgeprägten klassischen Kopfschmerzen oder Migräneanfällen raten Experten zu Ibuprofen mit Lysin

NAPROXEN leichten bis mittelstarken Schmerzen über einen gewissen Zeitraum – wie bei Zahnproblemen, Regel beschwerden oder Arthrose

NARATRIPTAN mehrere Stunden bis Tage anhaltenden Migräneanfällen mit Begleiterscheinungen wie Übelkeit oder Lichtempfindlichkeit, die 4-mal oder öfter pro Monat auftreten

PARACETAMOL Erkältungsbeschwerden sowie bei leichten Schmerzen mit erhöhter Temperatur, aufgrund des besonders stark fiebersenkenden Effekts

Ibuprofen-Alternativen: Wirkstoff Einzeldosis
ACETYLSALICYLSÄURE (ASS) 500–1000 Milligramm (mg)

DICLOFENAC 25 mg

IBUPROFEN IBUPROFENLYSIN 200–400 mg 684 mg (= 400 mg Ibuprofen)

NAPROXEN 220 bis 440 mg

NARATRIPTAN 2,5 mg

PARACETAMOL 500–1000 mg

Ibuprofen-Alternativen: Wirkstoff wirkt nach…
ACETYLSALICYLSÄURE (ASS) 10 Minuten

DICLOFENAC 15–20 Minuten

IBUPROFEN IBUPROFENLYSIN 45 Minuten 15 Minuten

NAPROXEN 45 Minuten

NARATRIPTAN 60–240 Minuten

PARACETAMOL 15–30 Minuten

Ibuprofen-Alternativen: Dauer der Wirkstoff
ACETYLSALICYLSÄURE (ASS) 2–4 Stunden

DICLOFENAC 4–6 Stunden

IBUPROFEN IBUPROFENLYSIN etwa 6–8 Stunden

NAPROXEN bis zu 12 Stunden

NARATRIPTAN bis zu 24 Stunden

PARACETAMOL 4 bis 6 Stunden

Ibuprofen-Alternativen: Wirkstoff-Intervall / Höchstdosis
ACETYLSALICYLSÄURE (ASS) mindestens 4 Stunden, max. Tagesdosis: 3000 mg, höchstens 3 Tage in Folge

DICLOFENAC mind. 4 Stunden, höchstens 3-mal täglich max. Tagesdosis: 75 mg, höchstens 4 Tage in Folge

IBUPROFEN IBUPROFENLYSIN mind. 4 Stunden, höchstens 3-mal täglich max. Tagesdosis: 1200 mg, höchstens 4 Tage in Folge mind. 6 Stunden, höchstens 3-mal täglich max. 2052 mg, höchstens 4 Tage in Folge

NAPROXEN mind. 8 Stunden, höchstens 3-mal täglich max. Tagesdosis: 750 mg, nicht länger als 4 Tage in Folge

NARATRIPTAN nach mindestens 4 Stunden, höchstens 2-mal täglich max. Tagesdosis: 5 mg pro Migräneattacke

PARACETAMOL mind. 6 Stunden, höchstens 4-mal täglich max. Tagesdosis: 4000 mg, maximal 5 Tage in Folge

Ibuprofen-Alternativen: wichtig zu wissen
ACETYLSALICYLSÄURE (ASS) ASS hat nur bei einem von sechs Rückenschmerz-Patienten einen deutlich spürbaren Effekt, während sich das Risiko für Magen-Darm-Probleme um das 2,5-Fache erhöht.

DICLOFENAC Der Wirkstoff stört ein Hormon, das die Verklumpung der Blutplättchen verhindert, und begünstigt so Gefäßverschlüsse. Das Risiko für Infarkt und Schlag anfall steigt um das 1,5- bis 2-Fache.

IBUPROFEN IBUPROFENLYSIN Ohne ärztliche Kontrolle ist auch Ibuprofen nicht zur Langzeittherapie geeignet. Schon nach einer Woche täglich 1200 mg verdoppelt sich das Herzinfarkt-Risiko.

NAPROXEN Laut einer US-Studie ist Naproxen bei akuten Rückenschmerzen das wirksamste Mittel. Nicht einmal zusätzlich verschriebene Opioide oder Muskelrelaxanzien erzielten bessere Ergebnisse.

NARATRIPTAN Bis zur Wirkung vergeht zwar mehr Zeit als bei anderen Triptanen, aber die Rate der wiederkehrenden Schmerzen ist niedriger. Und: Das Nebenwirkungs risiko liegt auf Placebo-Niveau.

PARACETAMOL Lange galt Paracetamol als sicheres Mittel für Schwangere. Doch wie mehrere Studien gezeigt haben, erhöht es u. a. das Risiko für ADHS, Entwicklungsstörungen oder Allergien beim Kind.

Ibuprofen-Alternativen: Wirkstoff verträgt sich nicht mit…
ACETYLSALICYLSÄURE (ASS) Die blutverdünnende Wirkung wird durch Ibu gehemmt. ASS verstärkt u. a. das Antibiotikum Cotrimoxazol, so nimmt das Nebenwirkungsrisiko zu.

DICLOFENAC Die Wirkung von Bluthochdruck- und Entwässerungsmitteln wird geschwächt, die von Digoxin (Herzschwäche), Methotrexat (Rheuma) oder Antidiabetika verstärkt.

IBUPROFEN IBUPROFENLYSIN Orale Kortisonmedikamente und einige nicht-steroidale Rheumamittel verstärken das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und Blutungen. Blutdrucksenker wie ACE-Hemmer werden in ihrer Wirkung geschwächt.

NAPROXEN Bei gleichzeitiger Gabe von Mitteln gegen Diabetes (orale Antidiabetika) wird deren blutzuckerspiegelsenkende Wirkung verstärkt.

NARATRIPTAN Das Risiko für Krämpfe der Herzkranzgefäße ist erhöht, wenn andere Triptane und Mittel mit Mutterkorn-Alkaloiden eingenommen werden.

PARACETAMOL Die wiederholte Einnahme von Paracetamol über mehr als eine Woche verstärkt die Wirkung von Blutgerinnungshemmern wie beispielsweise Phenprocoumon.

HINWEIS: Angegeben sind jeweils die Einzel- und Tageshöchstdosis in Selbstmedikation. Je nach Befund kann der Arzt höhere – aber auch niedrigere – Dosen verschreiben.

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