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Netflix kostenlos: So empfängst du Netflix gratis

Kann Netflix gratis sein? Wir zeigen euch, wie ihr den Streaming-Dienst kostenlos nutzen könnt - und was ihr dabei beachten solltet.

Netflix gratis streamen
Netflix gratis? Diese Möglichkeiten gibt es Foto: Getty Images / JOHN MACDOUGALL / Männersache (Collage Männersache)
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Netflix kostenlos nutzen: Diese Angebote gibt es

Der US-amerikanische Streamingdienst Netflix steckt voller spannender Filme und Serien. Wer diese jedoch streamen möchte, braucht ein Abo. Die aktuellen Preise liegen bei 4,99 Euro bis 17,99 pro Monat kosten.

Wer den Beitrag zahlt, hat die Möglichkeit aktuelle Serien und Filme über die App auf dem Smartphone, Tablet, Laptop oder anderweiten Streaming-Geräten zu schauen. Die Inhalte kann man also nicht, wie bei Amazon Prime beispielsweise der Fall, einzeln kaufen oder leihen. Wer Netflix streamen möchte, braucht ein kostenpflichtiges Abo.

Für alle, die nur einen bestimmten Film oder eine bestimmte Serie schauen möchte, die es auf anderen Streaming-Plattformen nicht gibt, stellt das vor ein Problem - das jedoch nicht unlösbar ist. Im Folgenden stellen wir euch die Angebote und Möglichkeiten des Streaming-Anbieters vor, mit denen ihr Netflix gratis empfangen könnt.

Kostenlosen Probemonat beginnen

Ein Angebot, das allen gemacht wird, die noch keine Kunden der Plattform sind, ist der Netflix Probemonat. Wer diesen Monat abschließt, kann Filme und Serien, wie die Netflix-Produktionen "Stranger Things" oder "Grace and Frankie", die nur bei dem Streaming-Dienst verfügbar sind, gratis anschauen - den Anbieter also testen. 

Dafür müsst ihr online mit eurer E-Mail-Adresse registrieren. Dort wird euch bereits die Frage gestellt, für welches Angebot ihr euch entscheidet. Hier gibt es die Wahl zwischen dem Netflix-Basis-Abo mit Werbung für 4,99 Euro monatlich (HD-Qualität, keine Downloadfunktion); dem Netflix-Basis-Abo für 7,99 Euro monatlich (HD-Qualität, 1 x Streaming), dem Netflix Premium-Abo für 17,99 Euro im Monat (Ultra-HD-Qualität, 4 x paralleles Streaming). 

Obwohl ihr nur einen kostenlosen Probezeitraum wollt, müsst ihr bei der Registrierung trotz alledem eines der Abo-Modelle wählen und die Zahlungsangaben festlegen - ob ihr also mit PayPal, per Lastschrift, mit einem Geschenk-Code oder mit Kredit- oder Debitkarte bezahlen möchtet. 

In den ersten 30 Tagen wird euch zwar nichts abgebucht - damit dies jedoch auch so bleibt, müsst ihr das Netflix Angebot vor Ablauf des Monats kündigen. Der Streaming-Dienst erinnert einen drei Tage vor dem Ablauf der Frist mit einer E-Mail.

Solltet ihr diese verpasst haben, ohne, dass ihr ein Netflix-Abo wolltet, ist das zwar ärgerlich - jedoch könnt ihr diesen jederzeit online kündigen. Somit bezahlt ihr den Betrag, je nachdem ob ihr das Netflix-Standard-Abo, die Basis- oder Premium-Version gewählt habt, nur ein einziges Mal. 

Netflix gratis: Über Account eines Freunde einloggen

Eine weitere Möglichkeit, die Inhalte von Netflix kostenlos zu streamen ist es, sich über den Account eines Freundes, einer Freundin oder eines Familienmitgliedes einzuloggen und sein Netflix-Abo somit mit zu nutzen. 

Der Freund muss lediglich über seinen Account ein Nutzerprofil für euch anlegen und die Zugangsdaten (E-Mail-Adresse und Passwort) mitteilen. Das funktioniert jedoch nicht, wenn die Person ein Basis-Abo oder ein Netflix-Basis-Abo hat und in dem selben Zeitraum einen Film oder eine Serie anschaut.

Parallele Streams sind bei dem Standard-Abo und dem Abonnement mit Werbung nämlich nicht möglich - hier können die Filme und Serien nur von einem Nutzer angeschaut werden. 

Zudem ist das Account-Sharing etwas, gegen das die Streaming-Plattform aktuell gezielter vorgeht. Offiziell heißt es, dass derselbe Netflix-Account nur von Personen genutzt werden darf, die in einem Haushalt leben.

Personen, die nicht im selben Haushalt leben, müssen also ein eigenes Abo abschließen, um Filme und Serien zu streamen - oder auf Netflix-Alternativen umsteigen. Es werden zwar, laut eigenen Angaben, keine zusätzlichen Zahlungen gefordert, wenn ihr dabei erwischt werdet, ein Konto zu nutzen, das sich nicht im gleichen Haushalt befindet. Dazu verwendet der Anbieter Informationen wie die IP-Adresse, Geräte-IDs und Kontoaktivitäten der Geräte, die in das Konto eingeloggt sind. 

Gern gesehen ist es allerdings auch nicht. Seit Januar 2023 geht die Plattform bereits verstärkt gegen das Teilen von Zugangsdaten vor, wie das Wall Street Journal berichtet. In einigen südamerikanischen Ländern wurde bereits eine Option getestet, mit der dieses Teilen legal werden könnte - wenn jemand E-Mail-Adresse und Passwort mit euch teilt, habt ihr die Option ein eigenes Konto abzuschließen, das drei Dollar günstiger ist als die regulären Netflix Kosten. Wann dies auch in Europa und demnach in Deutschland forciert wird, ist aktuell noch offen.

Auch interessant: Hier haben wir die besten Serien der Streaming-Plattform zusammengestellt. 

Netflix-Gutschein nutzen

Wer kostenlos Netflix schauen möchte, kann sich zur nächsten Gelegenheit einen Gutschein für das Streaming-Angebot wünschen und das Abo kündigen, nachdem das Guthaben aufgebraucht ist und ihr die neuen Folgen der Serie, die ihr euch herausgesucht habt, schon gestreamt habt. Somit sind die Netflix-Inhalte sozusagen für die Monate, für die das Geld reicht, gratis für euch. 

Kombinations-Pakete von Internetanbietern

Alternativ könnt ihr, je nach Bedürfnissen auch nach den Angeboten von Internetanbietern schauen. Viele von ihnen bieten ein Netflix-Abo für einen bestimmten Zeitraum in Kombination mit einem Internetanschluss und  RTL Plus an - wie beispielsweise Magenta TV.

Bei der Deutschen Telekom, Vodafone sowie Telefónica Deutschland kann man sich in den verschiedenen Premium-Paketen auch Smart-TV, Sky Entertainment oder ein Netflix-Abo dazubuchen. Weitere Informationen findet ihr bei den Anbietern selbst. 

Netflix illegal streamen?

Genau wie bei vielen anderen Bezahldiensten auch, ist es möglich, Netflix-Serien kostenlos zu empfangen. Dies aber gleich vorweg: Es wird dem User einiges an Technikverständnis abverlangt und die Resultate versprechen keinesfalls entspannten Streaming-Genuss. 

Vielmehr landet man in Untiefen des Web, die die eigene Hardware kompromittieren können und voller Werbe-Popups stecken. Ach ja, ganz nebenbei ist es auch noch illegal. Davon also besser die Finger lassen.