Ranking Die besten Netflix-Serien: Diese Serien muss Mann gesehen haben

Tomasz | Männersache 01.08.2019

Die besten Netflix-Serien, die jeder Mann gesehen haben muss. Hier kommt das Ranking!

Die besten Serien bei Netflix
Die besten Netflix-Serien aller Zeiten. Foto:  Netflix
 

Die besten Netflix-Serien

Die besten Netflix-Serien sind wie klassische Literatur, schreiben einige Kritiker. Komplex, intelligent und episch. Netflix etablierte sich in den letzten Jahren zu einer Art Zuhause für Qualitätsfernsehen.

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Der Streaming-Dienst hortet aber nicht nur, sondern produziert auch fleißig eigene Serien, die sowohl bei Fans als auch Kritikern auf großen Zuspruch stoßen. Hier präsentieren wir dir die besten Serien bei Netflix.

 

Top 10 der besten Netflix-Serien

Die besten Serien bei Netflix. In der folgenden Liste, das soll an dieser Stelle erwähnt werden, beschränken wir uns auf Netflix-Originale, also Serien, die unter der Schirmherrschaft des Streaming-Giganten produziert wurden.

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All die spannenden, witzigen und gruseligen TV-Perlen, die sich ebenfalls bei Netflix finden lassen – in der Regel dann aber nach einer gewissen Zeit wieder offline genommen werden – klammern wir bei diesem Ranking bewusst aus.

Kommen wir nun zu den Top Ten der besten Netflix-Serien.

#10: GLOW

"Glow"
"GLOW" Foto: Netflix

"GLOW" war eine kleine Netflix-Überraschung. Die Serie erzählt die ungewöhnliche Geschichte einer Gruppe von Frauen, die in den 1980er-Jahren in den USA die erste weibliche Wrestlingtruppe bildeten: 

GLOW – Gorgeous Ladies of Wrestling. In der von Liz Flahive und Carty Mensch entwickelten Comedy spielt Alison Brie die Hauptrolle, die Comedy-Fans vielleicht aus "Community" kennen. "GLOW" überzeugt mit gut portioniertem Humor, dramatischen Momenten und einer feministischen Ausstrahlung, die sich auch in den tollen Darstellerleistungen widerspiegelt.

Die zweite Staffel "GLOW" wurde am 29. Juli 2018 veröffentlich.

#9: Narcos

Narcos
"Narcos" Foto: Netflix

Die ersten beiden Staffeln von "Narcos" erzählen von Pablo Escobar und dem von ihm geführten Medellin-Kartell, einem der größten und mächtigsten Drogenkartelle der Welt.

Die dritte und die sich gerade in Produktion befindliche vierte Staffel der Serie konzentrieren sich auf das rivalisierende Cali-Kartell. Das Bindeglied zwischen den Staffeln ist der Narco – so nennt man in den USA Agenten der Drogenbekämpfungsbehörde DEA - Javier Peña, gespielt von Pedro Pascal ("Game of Thrones").

Dass der Drogenkampf, der in der Serie thematisiert wird, noch heute in vollem Gange ist, zeigt sich fast täglich. Auch die Serien-Crew wurde Ziel eines gezielten Anschlags: Im September 2017 wurde ein Location Manager von "Narcos" außerhalb von Mexico-Stadt erschossen in seinem Auto aufgefunden.

#8: Stranger Things

Stranger Things
"Stranger Things" Foto: Netflix

"Stranger Things" ist einer der größten Erfolge für Netflix. Die zweite Staffel der Mystery-Serie wurde Ende Oktober 2017 veröffentlicht und bescherte dem Streaming-Dienst Rekordzahlen: Allein in den USA haben 16 Millionen Menschen die erste Folge in den ersten drei Tagen nach Erscheinen geschaut.

Die Serie handelt von einer Gruppe von Nerd-Kids und dem mysteriösen, mit telekinetischen Fähigkeiten ausgestatteten Mädchen "Elfi", die einer geheimen Forschungseinrichtung entflieht, die sich der Erforschung von Paralleldimensionen verschrieben hat."Stranger Things" punktet allen voran mit dem Nostalgie-Feeling.

In der in den 1980er-Jahren angesiedelten Serie wimmelt es nur so vor popkulturellen Referenzen, so zum Beispiel an viele Filmklassiker wie "E.T.""Alien""Star Wars" oder "Shining"Matt und Ross Duffer, die Erfinder der Serie, haben bereits angekündigt, dass nach der vierten Staffel Schluss sein wird.

#7: Master of None

Master of None
"Master of None" Foto: Netflix

Die Comedy-Serie "Master of None" vom Produzenten, Autor und Hauptdarsteller Aziz Ansari besticht durch ihre unaufdringliche und realistische Erzählweise, sympathische Figuren und scharf beobachtetes Alltagsleben junger Menschen in der Großstadt.

Der gebürtige Inder Ansari hat seine Karriere als Stand-up-Comedian begonnen und konnte sich 2009 eine Rolle in der genialen Comedy "Parks and Recreation" sichern.

In seinen erst zwei Staffeln konnte sich das Netflix-Original "Master of None" über einige Auszeichnungen freuen, darunter zwei Emmys für das Drehbuch und einen Golden Globe für Ansari als besten Darsteller.

#6: Better Call Saul

Better Call Saul
"Better Call Saul" Foto: Netflix

"Better Call Saul" ist das Spin-off zu "Breaking Bad", einer der wohl besten Serien der letzten 20 Jahre (derzeit übrigens auch auf Netflix abrufbar).

In "Better Call Saul" spielt Bob Odenkirk den gerissenen Anwalt James McGill, der im Laufe der Serie zu Saul Goodman, dem schleimigen und mit einem schrecklichen Geschmack für Krawatten ausgestatteten Rechtsverdreher aus "Breaking Bad" wird.

Die von Vince Gilligan und Peter Goude entwickelte Dramaserie befindet sich gerade in ihrem vierten Jahr und wurde bereits um eine zehnteilige fünfte Staffel verlängert.

#5: House of Cards

House of Cards
"House of Cards" Foto: Netflix

Nach den Vorwürfen der sexuellen Nötigung gegen seinen Hauptdarsteller Kevin Spacey hat das Politdrama "House of Cards" einen bitteren Nachgeschmack erfahren.

Aber lassen wir das in diesem Fall Beiseite. Spacey spielt in der Serie Frank Underwood, einen machthungrigen und korrupten Politiker, der sich gemeinsam mit seiner ebenfalls skrupellosen Ehefrau Claire bis ins Oval Office des Weißen Hauses kämpft.

Die acht Folgen der sechsten und letzten Staffel sollen noch 2018 produziert werden – diesmal aber ohne Kevin Spacey; Robin Wright wird ins Rampenlicht rücken, die in der Serie Claire Underwood verkörpert.

Aktuelle Folgen der Serie sind in Deutschland übrigens verspätet auf Netflix abrufbar. Grund hierfür ist, dass der Pay-TV-Sender Sky die Erstausstrahlungsrechte an der Serie besitzt.

#4: Orange is the New Black

Orange is the New Black
"Orange is the New Black" Foto: Netflix

Die Serie "Orange is the New Black" begann ihren Siegeszug 2013 und entwickelte sich zu einem der Serien-Zugpferde von Netflix. Derzeit sind bereits fünf Staffeln der Dramedy verfügbar, zwei weitere Staffeln wurden bereits bestellt.

Piper Chapman (Taylor Schilling) lebt ein ganz normales Leben in New York. Doch eines Tages wird sie für eine Drogengeldwäsche verhaftet, die sie vor zehn Jahren beging, und zu 15 Monaten Haft verurteilt.

Im Frauengefängnis trifft Piper nicht nur auf die unterschiedlichsten Individuen, sondern auch auf ihre Ex-Geliebte Alex. Die von Kritikern und Zuschauern gleichermaßen geliebte Serie basiert auf dem Buch "Orange is the New Black: Mein Jahr im Frauenknast" von Piper Kerman.

Dank vielschichtiger Figuren, spannender Drehbücher und trockenem Humor konnte die Serie auch über fünf Jahre hinweg das Niveau halten – und es ist davon auszugehen, dass sich das in den kommenden zwei Staffeln nicht ändern wird.

#3: Black Mirror

Black Mirror
"Black Mirror" Foto: Netflix

Die sieben Folgen der ersten beiden Staffeln von "Black Mirror" liefen auf dem britischen Sender Channel 4. Im September 2015 gab Netflix bekannt, dass eine dritte Staffel mit insgesamt 12 Folgen produzieren werde. 

Charlie Brooker und Annabel Jones, die Creator der Serie, waren weiterhin als Showrunner involviert. Kurz nach Veröffentlich der vierten Season teilte der Streaming-Dienst im März 2018 mit, dass es eine fünfte Staffel geben wird. Jede Folge von "Black Mirror" erzählt unabhängig voneinander auf oft dystopische Art und Weise über die Konsequenzen von Technik und Medien auf die Gesellschaft.

Den Titel für seine Serie erklärt Brooker wie folgt: "Der schwarze Spiegel im Titel ist der, den man an jeder Wand, auf jedem Tisch, in jeder Handfläche findet: der kalte, glänzende Bildschirm eines Fernsehers, eines Computers, eines Smartphones."

#2: Mindhunter

Mindhunter
"Mindhunter" Foto: Netflix

In den 1970er-Jahren reisen die beiden FBI-Agenten Holden Ford (Jonathan Groff) und Bill Tench (Holt McCallany) durch die USA, um in Gefängnissen und Psychiatrien mit den gefährlichsten Mördern des Landes zu reden. Ihr Ziel: Mithilfe von Interviews und Psychologie in die Gedankenwelt der Psychopathen zu dringen und deren Verhalten und Motivation besser verstehen zu können.

Das von Joe Penhall entwickelte Krimidrama basiert auf dem Buch "Mindhunter: Inside the FBI’s Elite Serial Crime Unit" von John E. Douglas und Mark Olshaker. Produzent der Serie und Regisseur der ersten Folge ist David Fincher, der bereits mit dem modernen Thriller-Klassiker "Sieben" bewies, dass er sich in die Gefühlswelt von Serienkillern hineinversetzen kann.

Die Serie weist Finchers unverkennbare Handschrift auf und erinnert in seiner Detail-Verliebtheit und atmosphärischer Dichte an "Zodiac", einen weiteren Film des US-Regisseurs, den Filmkritiker vor kurzem zu einem der besten Filme des 21. Jahrhunderts wählten.

Eine zweite Staffel wurde schon einen Monat nach Veröffentlichung der ersten Folgen bestellt. Diese erscheint im August 2019.

#1: BoJack Horseman

BoJack Horseman
 

In den 90er-jahren war er einer der größten TV-Stars der Welt. 25 Jahre später ist er nur noch ein Schatten seiner selbst, der sich auf den Lorbeeren seines vergangenen Erfolgs ausruht und auf den nächsten Hit wartet, während er seine Depressionen und Komplexe mithilfe von Alkohol, Tabletten und selbstzerstörerischem Verhalten übertuschen will.

BoJack Horseman ist, wie sein Name erahnen lässt, ein Pferd, der zusammen mit allerlei anderen Tieren an der Seite von Menschen das moderne Los Angeles bevölkert.

Die Animationsserie für Erwachsene (sie ist definitiv nichts für Kinder) ist ein bissiger Kommentar auf die Mechanismen von Hollywood – beziehungsweise"Hollywoo" – und wird vor allem wegen seiner präzisen Darstellung von Depressionen gelobt.

"Die lustigste Show aller Zeiten über Depressionen", schreibt Vulture. Auf Rotten Tomatoes hat jede Staffel – mit Ausnahme der ersten – einen Topwert von 100 Prozent.

"BoJack Horseman" ist keine leichte Kost, behandelt die Serie doch komplexe und deprimierende Themen. Doch das machen der Erfinder Raphael Bob-Waksberg und sein Autorenteam so realistisch und einfühlsam, dass man sich als Zuschauer einfach in den Figuren wiederfindet – auch wenn man es wegen der schweren Thematik nicht immer möchte.

Trotz der Emotionalität bietet die Serie jede Menge schwarzen Humor, geniale Idee und gut gezeichnete (metaphorisch gesprochen) Figuren.

Fünf Staffel hat Netflix bereits produziert, eine sechste ist zwar offiziell noch nicht bestätigt, aber alle Zeichen scheinen auf eine Rückkehr hinzudeuten.

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