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Gender-Sprache: Riesige Mehrheit laut Umfrage dagegen!

Liebe Männersache-Leser:innen, was haltet ihr von dieser Schreibweise? Mögt ihr nicht? Dann geht es euch wie den Meisten in diesem Land. Und Meist:innen.

Gendersprech
Sinnvoll oder lebensfremdes Kauderwesch? Gendersprech Foto: iStock / jaouad.K
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Umfrage zu Gendersprech

Wenn die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen vom ZDF einen Auftrag zu einer Umfrage bekommt, dann sehen wir Zuschauer das dann meist aufgearbeitet und ausgewertet unter dem Namen "ZDF-Politbarometer".

Eine repräsentative Umfrage ist nun zum Thema "Gender-Sprache" gestartet, beendet und ausgewertet worden. Ergebnis: Die überwiegende Mehrheit der Deutschen lehnen Gendersprech, also Gendersternchen, -doppelpunkt und Glottischlag, also die hörbare Pause beim Aussprechen von Worten wie etwa "Mitarbeiter:innen", ab.

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Eindeutiges Ergebnis

Exakt dreiviertel der Befragten sind genervt vom Gendern, nur 25 Prozent sprachen sich demgegenüber positiv aus. Abgefragt wurde in vier Abstufungen: "Finden sie das Gendern sehr wichtig, wichtig, nicht so wichtig oder überhaupt nicht wichtig."

Exaktes Ergebnis: 6 Prozent finden das Gendern sehr wichtig, 20 Prozent wichtig, 25 Prozent nicht so wichtig und 48 Prozent überhaupt nicht wichtig. Das letzte Prozent in dieser Rechnung hatte keine Meinung zu diesem Thema.

Pro- und Contra-Argumente

Nun kommt gerade das auftraggebende ZDF durch dieses Ergebnis etwas in die Bredouille, wird dort doch Gendersprech in den Nachrichtensendungen eisenhart durchgezogen. Man sagt dazu, man wolle beim ZDF "möglichst diskriminierungsfrei kommunizieren."

Hamburgs CDU-Chef Christoph Ploß hat da andere Ansichten: "Die Öffentlich-Rechtlichen sind gut beraten, diese Umfrage ernst zu nehmen. Wenn dort manche meinen, gegen den Willen einer immer größer werdenden Mehrheit im Land eine ideologische Gendersprache durchdrücken zu können, wird die Akzeptanz für ARD, ZDF und Deutschlandradio in der Bevölkerung weiter sinken."

Hand aufs Herz: Sollte Gendersprech die Zukunft gehören?

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