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Kinderschänder hat Angst vor Knast: "Sie warten mit Rasierklingen auf mich"

Der 58-jährige Sexualverbrecher Stefan D. fürchtet sich vor dem Zorn seiner Mithäftlinge, von denen er bereits zusammengeschlagen wurde.

Justizvollzugsanstalt Hannover
Sexualverbrecher Stefan D. ist in der Justizvollzugsanstalt Hannover untergebracht Foto: imago images / Tobias Wölki

Sexualverbrecher Stefan D.

Stefan D. sitzt seit Frühjahr 2020 in der Justizvollzugsanstalt Hannover in Untersuchungshaft. Die Vorwürfe: Er hat sich zwischen 2012 und 2020 an zwei Schwestern vergangen.

Die zwölf und 16 Jahre alten Mädchen vertrauten sich einem Cousin an, dessen Eltern einem Bericht der Bild zufolge Anzeige erstatteten.

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Urteil gegen den Wiederholungstäter

Im Verfahren gestand der Angeklagte die Vorwürfe, vergangenen Mittwoch (2. September 2020) wurde der 58-jährige Akademiker dann vom Landgericht Hannover zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und vier Monaten verurteilt – das zweite Urteil wegen sexuellen Kindesmissbrauchs gegen ihn. Bereits vor drei Jahren verging sich Stefan D. an einem Mädchen, wofür er 14 Monate auf Bewährung bekam.

Angst vor Mithäftlingen

Vor dem aktuellen Urteil wandte sich der Kinderschänder hilfesuchend an die Kammer, weil er angeblich von zehn bis 15 Mithäftlingen massiv bedroht werde. "Sie warten mit Rasierklingen auf mich", so Stefan D. Einmal sei er bereits in seiner Zelle zusammengeschlagen worden.

Ob die Aussagen des Pädophilen der Wahrheit entsprechen, ist nicht geklärt. Laut Matthias Bormann, dem Chef der Justizvollzugsanstalt Hannover, ist in diesem Fall gegenwärtig keine Körperverletzung bekannt.