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Vermisste Stars: Diese 10 Promis sind spurlos verschwunden

Vermisste Stars sind kein Phänomen der Moderne, denn schon seit der Antike wird über spurlos verschwundene Promis berichtet. Hier eine Auswahl der bekanntesten Fälle.

Vermisste Personen
Diese Stars gelten als vermisst Foto: Getty Images / MPI / Michael Ochs Archives / Future Image / Darren Walsh / IMAGO / United Archives International / Everett Collection (Collage Männersache)

Vermisste Personen der Weltgeschichte: Bereits die Söhne von Kleopatra und Marc Anton verschwanden auf mysteriöse Weise, um niemals wieder aufzutauchen. Im Laufe der folgenden 2.000 Jahre Menschheitsgeschichte sind zahlreiche illustre Namen dazugekommen.

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Spanische Seefahrer wie auch weissrussische Oppositionspolitiker bilden dabei einen nicht unbeträchtlichen Anteil. Sie alle erschöpfend abzuhandeln wäre genau das: erschöpfend. In unserer Bildergalerie wird deshalb eine kleine, aber feine Auswahl abgehandelt - Fälle, die wahrhaft Aufsehen erregten wie etwa die von Amelia Earhart oder Jimmy Hoffa.

Fotogalerie: Vermisste Stars

Ambrose Bierce
(1/10) IMAGO / United Archives International

Ambrose Bierce: Schriftsteller, USA, vermisst seit 1914. Wurde zuletzt im Gefolge des Revolutionärs Pancho Villa gesichtet und verschwand dann in den Wirren der mexikanischen Revolution.

Roald Amundsen
(2/10) IMAGO / UIG

Roald Amundsen: Polarforscher, Norwegen, vermisst seit 1928. Beim Rettungsversuch von Umberto Mobile mit seinem Flugzeug nahe der Bäreninsel verschwunden, vermutlich ins Meer gestürzt.

Amelia Earhart
(3/10) IMAGO / Everett Collection

Amelia Earhart: Flugpionierin, USA, vermisst seit 1937. Vermutlich ist ihr über dem Pazifik der Sprit ausgegangen und sie ist in der Nähe der Howlandinsel mit ihrem Flugzeug im Meer versunken.

Glenn Miller
(4/10) Getty Images / Michael Ochs Archives

Glenn Miller: Bandleader, USA, vermisst seit 1944. Vermutlich am 15. Dezember bei einem Flug über dem Ärmelkanal versehentlich von britischen Lancaster-Bombern, die ihre unbenutzte Bombenlast abluden, getroffen worden.

Harold Holt
(5/10) IMAGO / United Archives International

Harold Holt: Premierminister, Australien, vermisst seit 1967. Vermutlich am 17. Dezember beim Baden im Meer, bei dem er weit herausschwamm, südlich von Melbourne ertrunken.

Jimm Hoffa
(6/10) Getty Images / MPI

Jimmy Hoffa: Gewerkschaftsführer, USA, vermisst seit 1975. Er wurde zuletzt am 30. Juli 1975 gegen 14:30 Uhr auf dem Parkplatz des Restaurants Machus Red Fox in Bloomfield Hills nördlich von Detroit gesehen. Von dort verschwand er spurlos und wurde nie gefunden.

Richey James Edwards
(7/10) Getty Images / Martyn Goodacre

Richey James Edwards: Musiker, Wales, vermisst seit 1995. Verschwand am 1. Februar 1995 spurlos in den Straßen Londons. Da sein Auto später an der Severn-Brücke in Wales gefunden wurde, einem bekannten Platz für Suizidgefährdete, ist Selbstmord nicht ausgeschlossen, aber auch nicht nachgewiesen.

Madelaine McCann
(8/10) Getty Images / Darren Walsh

Madeleine McCann: Kleinkind, England, vermisst seit 2007. Verschwand am 3. Mai 2007 aus einer Ferienwohnung im portugiesischen Praia da Luz. Bis heute wurde der Fall immer wieder neu aufgerollt. Im Juni 2020 gab die Staatsanwaltschaft Braunschweig bekannt, dass es Beweise gäbe, dass Madelaine McCann tot sei.

Karl-Erivan Haub
(9/10) IMAGO / Sven Simon

Karl-Erivan Haub: Unternehmer, Deutschland, vermisst seit 2018. Am 7. April im Verlauf eines Skibergsteigrennens in den Schweizer Alpen verschollen, vermutlich im Gebirge verunglückt.

Daniel Küblböck
(10/10) IMAGO / Future Image

Daniel Küblböck: Sänger, Deutschland, vermisst seit 2018. Am 9. September auf einer Reise von Hamburg nach New York City auf dem Kreuzfahrtschiff AIDAluna vermutlich ohne Fremdeinwirkung um ca. 4 Uhr morgens über Bord gegangen und in der 10 Grad kalten Labradorsee ertrunken.

Verschwundene Stars: Von Kleopatra bis Küblböck

Es wird aber auch der Bogen in die Neuzeit geschlagen und auf das herzzerreissend-tragische Verschwinden der kleinen Madelaine McCann hingewiesen. Mit Daniel Küblböck und Karl-Erivan Haub wird dann die unmittelbare Gegenwart erreicht. Während es für die Söhne Kleopatras und Marc Antons, genau so wie für die wagemutigen spanischen Seefahrer vergangener Jahrhunderte logischerweise keine Rettung mehr gibt, wird mit jüngst Verschollenen noch bürokratisch korrekt verfahren.

Dem höchstwahrscheinlich über Bord gegangenen Daniel Küblböck wurde folgerichtig über die Passauer Neue Presse mitgeteilt: "Der Verschollene wird aufgefordert, sich bis spätestens 25. September 2020 beim Amtsgericht Passau (...) - Abteilung für Verschollenheitssachen - zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann." Dass sich der so Angesprochene daraufhin bei den zuständigen Behörden melden wird, darf jedoch massiv bezweifelt werden.

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