E-Mobilität

Horror-Nachrichten für alle E-Auto-Besitzer

Besitzer von Benzin- und Dieselfahrzeugen stöhnen über ständig steigende Spritpreise. In dieses Klagelied können E-Autofahrer nun aber auch mit einstimmen!

E-Auto-Ladestation
E-Auto-Ladestation: Strom wird deutlich teurer Foto: iStock / saruservice
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Es klingt so harmlos, wenn Versorger ankündigen, gewisse Tarife würden zukünftig angepasst. Tatsächlich bedeutet das aber natürlich nichts anderes, als dass etwas teurer wird. So geht es nun auch Fahrern von Elektroautos - zumindest denen in München, wie "Focus" berichtet.

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Dort haben eben die Stadtwerke bekanntgegeben, dass die Preise für Ladestrom zum 1. April 2022 angepasst werden. Die bayerische Landeshauptstadt steht mit dieser Preiserhöhung sicherlich nicht singulär da, aber dort vor Ort ist der Preisaufschlag besonders drastisch.

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80 % Preisaufschlag

Um bis zu satte 80 Prozent steigen Preise an den Ladestationen, die dem Netz der Münchener Stadtwerke (SWM) unterliegen. Je nachdem, ob man dann an AC-Wechselstrom- oder DC-Gleichstrom-Ladestationen lädt, erhöhen sich die Preise für eine Kilowattstunde von 38 auf 49 Cent (AC) oder sogar von 38 auf 69 Cent (DC). Das sind dann fast die angesprochenen 80 Prozent Aufschlag.

Die aktuellen SWM-Ladekarten verlieren ab 1. April 2022 ihre Gültigkeit, bestehende Verträge werden dann gekündigt. Tipp: Wer schnell einen neuen Vertrag mit den neuen Konditionen bei den Stadtwerken abschließt, kann seine alte Karte behalten und weiter nutzen.

Wer zu spät kommt, den bestraft auch bei der Ausstellung einer neuen Karte ein Preisaufschlag: Kostete bisher eine Karte der SWM 5 Euro Bearbeitungsgebühr, so wird man ab 1. April 11,90 Euro für die gleiche Leistung zahlen müssen. Das gilt für Erst-, Zusatz- oder Ersatzkarten bei Verlust.

Die SWM äußern sich zu den satten Preiserhöhungen wie folgt: "Die Entwicklung auf den Energiemärkten sowie der allgemeine Kostenanstieg machen es nunmehr nötig, unsere Preise anzupassen."

Die Stadtwerke in München stehen damit aber nicht allein auf weiter Flur. Auch andere Versorger und Elektrobauer haben die Preise bereits erhöht. Diesbezüglich ganz vorn mit dabei: Tesla. Innerhalb von 10 Monaten wurden die Preise dort 5-mal angepasst.

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