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Auto-Update

Die 5 legendärsten Ferrari-Modelle

Die Marke Ferrari gibt es seit über sieben Jahrzehnten – und der Hype reißt nicht ab. Die Sportwagen mit dem schwarzen Pferd im Emblem erfreuen sich noch immer großer Beliebtheit. Hier findest du fünf Ferrari-Modelle, die besonders für Aufsehen gesorgt haben.

Ferrari
Ferrari iStock/Massimo Merlini

Die legendärsten Ferrari-Modelle

Ferrari – kaum ein Name steht auf der ganzen Welt so sehr für schnelle Autos, Motorsport und unverwechselbares Design. Und mal ehrlich: Wer würde nicht gern einmal in seinem Leben hinter dem Steuer eines Ferraris sitzen?

Das Unternehmen wurde 1947 vom ehemaligen Rennfahrer Enzo Ferrari gegründet. Seitdem punktet der Autohersteller immer wieder mit zeitlosen Klassikern. Die folgenden fünf Modelle haben Geschichte geschrieben.

Ferrari 125S Sport-Prototyp: Der erste Ferrari

Das allererste Auto mit Ferrari-Plakette war der 125S. Entwickelt wurde sein V12-Triebwerk im Jahr 1947 von Gioacchino Colombo mit Hilfe von Luigi Bazzi und Giuseppe Busso. Vorgestellt wurde der rot lackierte Wagen bei einem Rennen in Piacenza: Dort führte er zunächst, bis es in der vorletzten Runde Probleme mit der Benzinpumpe gab.

Enzo Ferrari ließ sich von der Niederlage jedoch nicht beirren. Er nannte die Leistung des Wagens trotzdem “vielversprechend”. Zwei Wochen später holte Ferrari seinen ersten Titel beim Grand Prix in Rom.

Ferrari 250GT Spyder California: Das Sammlerobjekt

Ein Auto, das sich sehen lassen kann: Der Ferrari 250GT California ist nach wie vor ein beliebtes Objekt bei Sammlern. Er wurde erstmals 1957 von Ferrari hergestellt und eigens für die Reichen und Schönen konzipiert. Der 250GT wurde in zwei Serien hergestellt: Der erste Jahrgang wurde 49-mal gefertigt, wies eine von Pininfarina gezeichnete Karosserie und einen Radstand von 2600 mm auf.

Türen und Hauben waren aus Leichtmetall gefertigt. Der Motor der ersten Serie brachte es auf 220 PS. Die zweite Serie von 1960 hatte hingegen einen Radstand von 2400 mm, eine veränderte Karosserie und eine Vierrad-Scheibenbremsanlage.

Der V12-Motor leistete nun schon 280 PS. 2014 wurde der verwahrloste 250GT California von Alain Delon in einer Scheune in Frankreich gefunden. Bei einer Versteigerung kam er trotz seines schlechten Zustands für stattliche 14,2 Millionen Euro unter den Hammer.

Ferrari 312T: Der Niki-Lauda-Flitzer

1975 war der Ferrari 312T der absolute Star der Formel-1-Weltmeisterschaft. Das “T” im Namen stand für “transversal” und bezog sich auf das damals revolutionäre Getriebe, das im rechten Winkel zum Motor angeflanscht war. Dank der Konstruktionsweise war es möglich, den Ferrari 312T ruhig und handlich zu fahren.

Außerdem erleichterte sie die Abstimmungsarbeit. Eine große Berühmtheit erlangte der Wagen dank seines Fahrers Niki Lauda, der mit fünf Saisonsiegen 1975 zum Weltmeister wurde. Mit einem Fahrzeug des Nachfolgemodells 312T2 kam es allerdings zu einem tragischen Unglück: Im August 1976 verlor Lauda auf dem Nürburgring die Kontrolle über seinen Wagen. Er durchschlug mit dem Wagen den Fangzaun, prallte gegen die Böschung und schlug schließlich wieder auf dem Asphalt auf.

Laudas Wagen ging in Flammen auf und wurde zusätzlich noch von zwei Fahrern gerammt. Lauda erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Die Unfallursache konnte nie hinreichend geklärt werden.

Ferrari 308 GTS: Der Wagen aus “Magnum”

Dank der Kultserie “Magnum” träumten in den 1980er Jahren alle Autofans vom Ferrari 308 GTS. Der Privatdetektiv mit dem voluminösen Schnauzbart jagte in dem roten Flitzer Bösewichte. Was viele Fans der Serie nicht wissen: Eigentlich sollte Tom Selleck alias Magnum einen Porsche 928 fahren, doch der Autohersteller lehnte ab.

Ferrari wurde erst als zweite Wahl in Erwägung gezogen – und profitierte von dem Serienerfolg auf ganzer Linie. Für die Dreharbeiten wurden verschiedenen Berichten zufolge mehrere Fahrzeuge aus den Baureihen 308 GTS, 308 GTSi und 308 GTS Quattrovalvole verwendet.

Wer genau hinschaut, stellt sogar fest, dass zum Teil Autos aus verschiedenen Baureihen innerhalb einer Folge zu sehen sind.

Ferrari Enzo: Das Beinahe-Papamobil

Er galt zeitweise als der schnellste für die Straße zugelassene Ferrari, doch Papst Johannes Paul II. lehnte trotzdem dankend ab: Der zwischen 2002 und 2004 gebaute Ferrari Enzo war und ist ein Sportwagen der Extraklasse. Ursprünglich war der Enzo auf eine Stückzahl von 349 limitiert.

Später produzierte Ferrari weitere Fahrzeuge nach. Zu erwerben war der Wagen inklusive Zubehör für rund 700.000 Euro – vorausgesetzt, man zählte zu dem ausgewählten Personenkreis, dem der Kauf vorbehalten war.

Im Jahr 2005 wurde der 400. Ferrari Enzo produziert und dem damaligen Papst Johannes Paul II. geschenkt. Dieser ließ das Fahrzeug jedoch als Spende für die Caritas versteigern. Der Erlös von 1.055.000 Euro kam den Überlebenden des verheerenden Tsunamis von 2004 zugute.

Ferrari bleibt Kult

Ferrari zählt auch über 30 Jahre nach dem Tod des Firmengründers Enzo Ferrari zu den legendärsten Automarken. Fahrer wie Niki Lauda, Michael Schumacher oder Sebastian Vettel schrieben in dem gleichnamigen Rennstall Formel-1-Geschichte.

Doch auch abseits von Autorennen lebt der Mythos Ferrari: Die Sportwagen sind beliebt bei den Reichen und Schönen und bekannt aus Film und Fernsehen.

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