USA "Stuckie": Holzfäller finden mumifizierten Hund in Baumstamm

Redaktion Männersache 08.02.2018
"Stuckie", der mumifizierte Jagdhund
© Southern Forest World

1980 machten Holzfäller bei ihrer Arbeit eine grausige Entdeckung: In einem Baumstumpf fanden sie einen toten, mumifizierten Hund.

Im US-amerikanischen Georgia stieß eine Gruppe von Holzfällern vor fast 40 Jahren auf "Stuckie".

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"Stuckie" ("stuck" englisch für feststecken) ist ein mumifizierter Jagdhund, den die Arbeiter an der wohl ungewöhnlichsten Stelle entdeckten: in einem hohlen Teil eines Baumstammes in der Nähe der Baumkrone.

Es wird vermutet, dass der Hund bereits 20 Jahre zuvor, also etwa 1960, dort steckenblieb, als er nach Kleinwild jagte. In der Folge verhungerte der Vierbeiner und statt auf natürliche Weise zu verwesen, mumifizierte sein Körper aufgrund des natürlichen Luftzugs, der seinen Verwesungsgeruch nach oben und weg von den Insekten trug.

Roadside America erklärt das traurige Schicksal des Hundes:

"Ein Kamineffekt trat in dem hohlen Baum auf, was zu einem Luftzug nach oben führte. Dadurch wurde der Geruch des toten Tieres weggetragen, der sonst Insekten und andere Organismen angezogen hätte, die sich von toten Tieren ernähren.

Der hohle Baum bot auch relativ trockene Bedingungen, und die Gerbsäure der Eiche half, die Haut des Tieres zu härten."

"Stuckie"
© Southern Forest World

"Stuckie" lebt heute weiter: Sein Körper, zusammen mit dem Baumstamm, der ihn umgibt, ist die Hauptattraktion in Southern Forest World, einem Baum-Museum in Georgia.

"Stuckie" erhielt seinen Namen nach einem Wettbewerb im Jahr 2002. Ein ironischer, aber wahrlich passender Name.

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