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Ratgeber

Wie lange sind gekochte Eier haltbar?

Wie lange sind gekochte Eier haltbar? Dieser Frage gehen wir in diesem Beitrag auf den Grund, denn Eier sind hierzulande sehr beliebt.

Gekochte Eier
Wie lange sind gekochte Eier haltbar? iStock/hobo_018

Aber was, wenn man doch mal nicht dazu kommt, sie zu essen und zur Aufbewahrung in den Kühlschrank packen muss? Wie lange kann man gekochte Eier aufbewahren?

Eins ist klar: Eier sind – gerade wegen ihres Nährwerts – die ideale Brutstätte für fiese Bakterienkulturen. Verzehrt man Eier, die bereits verdorben sind, sind heftige Bauchschmerzen, Durchfall und Übelkeit kaum noch zu verhindern.

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Das kann vor allem für Leute mit geschwächtem Immunsystem und/oder chronischen Krankheiten schnell auch gefährlich werden. Keinesfalls sollte man sich auf die These "Was soll passieren? Die sind ja schon einmal hoch erhitzt worden" verlassen.

Wie lange sind gekochte Eier haltbar?

Die Haltbarkeit von hart gekochten Eiern hängt von einigen Variablen ab, zum Beispiel von der Beschaffenheit der Schale, der Art der Zubereitung und der Lagerung.

Grundsätzlich rät das Bundesinstitut für Risikobewertung, die frische Eier in siedendem Wasser vollständig durchzukochen. Keime wie Salmonellen geben bei etwa 70 Grad Celsius den Geist auf. Auch das Eigelb sollte hart sein. Je nach Größe der Eier kann das bis zu zehn Minuten dauern.

Ganz wichtig: Will man die hart gekochten Eier nicht sofort verzehren, bitte nicht mit kaltem Wasser abschrecken! Das kann die Schale des Eis beschädigen und durch die so entstandenen Mikro-Risse oder die poröse Schale können gefährliche Keime in das Innere des Eis gelangen und sich dort vermehren.

Eier beim Kochen vorm Platzen schützen

Sind die Eier aber schon abgeschreckt, verkürzt sich die Haltbarkeit bei Raumtemperatur auf maximal drei Tage.

Sind die hartgekochten Eier nicht abgeschreckt und werden danach im Kühlschrank aufbewahrt, können sie bis zu vier Wochen gelagert werden.

Angeblich schützt ein Anpiksen der Eier vor dem Platzen derselben beim Kochen. Stimmt nicht. Statistisch platzt jedes zehnte Ei, ob nun angepikst, oder nicht.

Sinnvoller ist es, dem Kochwasser Salz oder Essig hinzuzugeben. Platzt ein Ei während des Kochens, gerinnt dadurch das austretende Eiweiß und verschließt so die Bruchstelle.

Nach dem Kochen kann ein leicht grünlicher Rand rund um das Eigelb auftreten. Das ist eine chemische Reaktion zwischen den Bestandteilen von Eigelb und –weiß, die allerdings völlig harmlos ist und auch den Geschmack des Eis nicht beeinträchtigt.

Kleiner Tipp am Rande

Verzichten sollte man beim Verzehr von gekochten Eiern dagegen auf echtes Silberbesteck. Dessen Oberfläche reagiert bei Kontakt mit dem Ei zu Silbersulfid, was Farbe und Geschmack der Eier maßgeblich negativ beeinflusst.

Mehr Wissenswertes über die Haltbarkeit von Lebensmitteln und andere spannende Themengebiete findest du auf unserer Ratgeber-Übersichtsseite.

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