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Wie lange ist Sekt haltbar?

Sekt prickelt herrlich und darf zu keinem Anlass, an dem Gläser zum Toast erhoben werden, fehlen: Sekt. Aber wie lange ist Sekt haltbar?

Sekt wird eingeschenkt
Damit es prickelt: Sekt wird eingeschenkt Foto: iStock / DNY59

Wie lange ist Sekt haltbar? Die Frage beschäftigt all diejenigen, die vielleicht doch einmal ein wenig mehr als zwei, drei Flaschen einkaufen. Wenn dann zum Beispiel der Anlass des Festes verschoben wird, ist es gut zu wissen, wie lange man seinen Sekt-Vorrat aufbewahren kann.

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Wenig überraschend gibt es Parallelen zur Haltbarkeit von Champagner, auch wenn dessen Lagerungzeiten - zumindest bei den hoch- und höchstwertigen Marken - vom "kleinen Bruder" nicht erreicht werden.

Wie lange ist Sekt haltbar?

Die Beantwortung dieser Frage hängt, wie bei vielen anderen Lebens- und Genussmitteln von einigen Faktoren ab. Zunächst geht es um die Frage: Ist der Sekt bereits geöffnet oder noch verschlossen? Schauen wir als Erstes auf die verschlossenen Flaschen. Grundsätzlich sind diese bis zu drei Jahre haltbar.

Allerdings benötigen sie dafür einen Verschluss aus Naturkork. Alle anderen Verschlüsse senken das Mindesthaltbarkeitsdatum nach unten, auf etwa ein bis zwei Jahre, bei guten Tröpfchen. Die günstigeren Sektmarken sollte man maximal ein paar Monate aufbewahren und dann konsumieren.

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Sekt-Haltbarkeit bei angebrochenen Flaschen

Ist eine Sektflasche bereits geöffnet, empfiehlt sich zügiger Restkonsum. Grundsätzlich ist angebrochener Sekt, wenn er im Kühlschrank bei bis zu maximal sieben Grad gelagert wird, noch etwa einen Tag haltbar und dies auch nur, wenn er richtig verschlossen ist. Dazu eignet sich ein Sektflaschenverschluss.

Und wenn der Sekt am nächsten Tag dann nicht mehr perlt? Wie bekommt man wieder etwas Schwung ins Getränk? Abzuraten ist von der Methode mit dem Silberlöffel. Dieser bringt nur etwas, wenn er den Restinhalt der Flasche auch tatsächlich berührt.

Stattdessen sollte man sich mit ein bis zwei Rosinen pro Sektglas behelfen. Deren Süße aktiviert die Hefereste im Getränk, was wieder ein leichtes Prickeln im Sekt verursacht.

Sektflasche - Foto: iStock / eli_asenova
Warum sollte man Sekt sofort nach dem Kauf trinken?

Im Gegensatz zu Wein wird Schaumwein bis hin zum Champagner durch längeres Lagern nicht besser. Im Gegenteil.

Während der Wein beim Lagern in der Flasche weiterreift, werden Schaumweine bereits in ihrer höchsten Reifestufe ausgeliefert, sind also verzehrfertig. Je länger sie dann noch lagern, desto mehr geht vom ursprünglichen Geschmack verloren.

Wie lagert man Sekt richtig?

Erster, ganz wichtiger Hinweis: Sekt bitte immer stehend lagern. Hier unterscheidet er sich vom Wein. Darüber hinaus gibt es aber Gemeinsamkeiten:

  • Kühl, trocken und dunkel lagern.

  • Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.

  • Längere Transporte vermeiden.

  • Überhitzung und hohe Temperaturschwankungen vermeiden.

Werden diese Hinweise beachtet, kann Sekt auch noch nach Monaten mit Genuss getrunken werden, wenn er dann auch nicht mehr sein volles Potenzial ausspielen kann (siehe oben).

Mehr Wissenswertes über die Haltbarkeit von Lebensmitteln und andere spannende Themengebiete findest du auf unserer Ratgeber-Übersichtsseite.

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