Serien-Update Spielberg entwickelt Horrorserie, die man nur nachts streamen kann

Tomasz | Männersache 17.06.2019

Regisseur Steven Spielberg entwickelt eine neue Horrorserie, die nur nachts zu sehen sein wird. Doch das ist nicht der einzige Twist bei Spielbergs neuem Projekt.

Steven Spielberg (rechts) und Jeffrey Katzenberg
Steven Spielberg (rechts) und Jeffrey Katzenberg Foto:  Getty Images / Dimitrios Kambouris
Inhalt
  1. "Spielberg’s After Dark": Spielbergs neue Horrorserie
  2. Quibi, das "Netflix fürs Smartphone"
  3. "Eine dritte Generation der Filmnarration"
 

"Spielberg’s After Dark": Spielbergs neue Horrorserie

Steven Spielberg arbeitet derzeit an einer Horrorserie mit dem Titel "Spielberg’s After Dark", das berichtet Variety. Der Clou bei dem Projekt ist, dass die Folgen erst nach Mitternacht verfügbar sein werden.

Spielberg entwickelt die Serie für den Anfang April 2020 startenden Streamingdienst Quibi, einer Art "Netflix für Smartphones".

Wie Jeffrey Katzenberg, der Gründer von Quibi, bestätigt, sei Spielberg zu ihm gekommen und habe "super gruselige Geschichten", die er realisieren wolle. Der Regisseur habe sogar schon fünf bis sechs Drehbücher geschrieben. Insgesamt soll "Spielberg’s After Dark" aus zehn bis zwölf Episoden bestehen.

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Quibi, das "Netflix fürs Smartphone"

Quibi ist ein Streamingdienst speziell für Handys und wird als "Netflix fürs Smartphone" beworben. Quibi ist eine Abkürzung für Quick Bits (kleine/schnelle Happen) – und genau diesem Credo sollen die Episoden der Plattform folgen: Die einzelnen Folgen der Serien sollen nicht länger als zehn Minuten sein.

Gegründet wurde Quibi von Jeffrey Katzenberg, der gemeinsam mit Spielberg das Produktionsstudio Dreamworks auf die Beine stellte und jahrelang die Animationsabteilung leitete. Zu den Investoren von Quibi gehören Giganten der Filmbranche, wie zum Beispiel WarnerMedia, Disney, NBSUniversal sowie Sony.

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"Eine dritte Generation der Filmnarration"

Wöchentlich sollen, so Katzenberg, 125 Episoden auf Quibi verfügbar sein – im Jahr kommen 7000 zusammen.

Der Gründer will eine "dritte Generation der Filmnarration" etablieren, die als Äquivalent zu dem dienen soll, was "House of Cards" für Netflix war. Aber nicht nur Kurz-Serien werden im Programm sein, auch "ein großes Angebot an alternativen Sendungen und 'non-scripted'-Programmen".

In den USA wird Quibi ab April 2020 verfügbar sein und kostet monatlich 4,99 US-Dollar – inklusive Werbung. Das werbefreie Angebot kostet hingegen 7,99 US-Dollar. Ob beziehungsweise wann Quibi auch in Deutschland verfügbar sein wird, ist derzeit nicht bekannt.

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