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Oskar Lafontaine zerstört Außenministerin Annalena Baerbock

Der ehemalige Spitzenpolitiker Oskar Lafontaine teilte jetzt sein Frust über die Außenpolitik von Annalena Baerbock auf Facebook. Alle Infos.

Oskar Lafontaine
Oskar Lafontaine mit harten Worten an Baerbock Foto: IMAGO / BeckerBredel
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Einst ehemaliger Spitzenpolitiker und sogar Kanzlerkandidat der SPD, wechselte Oskar Lafontaine später zur "Die Linke", beendete aber auch dort seine Mitgliedschaft und legte seine politische Laufbahn gänzlich ad acta.

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Zwar war es seither ruhig um ihn, doch jetzt holte er auf Facebook aus und teilte seinen Frust über die Außenpolitik von Annalena Baerbock. Unsachlich und zynisch geht er vor allem auf ihr Handeln im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine los.

"Dümmer geht's nimmer"

"Deutschlands olivgrüne Außenministerin: Dümmer geht’s nimmer" – mit dieser Überschrift beginnt die Kritik des 78-Jährigen, die aber mehr aus wagen Anschuldigungen und Beleidigungen als aus sachlichen und konstruktiven Argumenten besteht. Vor allem Baerbocks Besuch in der Ukraine steht im Mittelpunkt seines Statements.

Als Erstes wirft er der Bundesaußenministerin die Benutzung von "Nazisprech" vor, als sie sagte, man werde "Russland ruinieren". Auch Baerbocks Aussage, Deutschland unabhängig von Russland zu machen, kritisiert er. Die Grünen setzten alles daran, die deutsche Wirtschaft in den Sand zu setzen und für Armut zu sorgen. Auch Olaf Scholz und Christian Linder werden mit einbezogen, – sie würden nur dabei zusehen.

Ab diesem Punkt wird es dann besonders zynisch - so schreibt er: "Da ist man doch froh, dass auch die Amtszeit unserer unbedarften Außenministerin begrenzt sein dürfte."

Im Weiteren prangert er ihre Aussage, dass Waffenlieferung bedeuteten, dass keine Kriegsverbrechen mehr begangen werden können, an. "Jetzt wissen wir, warum 39 Prozent der weltweiten Waffenexporte aus den USA und 19 Prozent aus Russland kommen, also aus den Ländern, deren erstes Anliegen es ist, Kriegsverbrechen zu vermeiden", äußert sich Lafontaine und merkt noch an, dass es sich dabei natürlich um Ironie handle, damit nicht "noch eine Qualitätszeitung schreibt, Lafontaine begrüßt Putins Waffenlieferungen."

Zu guter Letzt empfiehlt er – erneut zynisch – dem World Economic Forum, dass die "Young Global Leaders" auserkort, zu denen auch Baerbock gehört, "wählerischer und sorgfältiger zu sein". Sonst fürchtet er "wachen wir eines Tages in einer Welt auf, in der, wie Annalena in Interviews zum Besten gab, Energie „im Netz gespeichert“ wird und statt Kobalt „Kobolde“ in unseren Handys ihr Unwesen treiben."

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