Politik

Verbraucher-Hammer: Alarmstufe Gas mit ernsten Folgen

Laut einstimmigen Medienberichten könnte die Bundesregierung bereits in den nächsten Tagen die Alarmstufe des "Notfallplan Gas" ausrufen. Was das für Verbraucher und Unternehmen bedeutet.

Robert Habeck
Wirtschaftsminister Robert Habeck könnte bereits in den nächsten Tagen die nächste Alarmstufe des "Notfallplan Gas" ausrufen Foto: IMAGO / Political-Moments
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Laut Medienberichten könnte Energie- und Wirtschaftsminister Habeck bereits in den nächsten fünf bis zehn Tagen die Alarmstufe des "Notfallplan Gas" ausrufen. Bislang wurde die Frühwarnstufe aktiviert.

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Obwohl das Gas aktuell noch reiche, setzen die um 60 Prozent reduzierten Lieferungen aus Russland die Bundesregierung unter Druck. Im Winter könnten die Vorräte nicht ausreichen. Jetzt geht es darum, Energie zu sparen.

Nächste Alarmstufe: Teure Folgen

Wie "Welt" berichtet, hat der Staatssekretär des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, Patrick Graichen, die Mitglieder des Vorstands des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft über den geplanten Schritt informiert. Die Zeitung beruft sich auf Kreise aus der Energiewirtschaft.

Die Alarmstufe auszurufen hat konkrete Folgen für Unternehmen und Privathaushalte. Erdgas würde mit diesem Schritt noch teurer werden. Gaskonzerne dann ihre zusätzlichen Kosten auf Kundinnen und Kunden abwälzen.

Wie hoch diese genau sein werden, ist noch nicht klar. Nach der Bekanntgabe der Alarmstufe muss jedoch zunächst eine offizielle Mitteilung der Bundesnetzagentur folgen, wie "Zeit" berichtet. Erst wenn darin steht, dass eine "erhebliche Reduzierung der Gasimporte" eingetroffen ist, dürfen die Kosten weitergegeben werden.

Habecks Staatssekretär Graichen wollte sich nicht zu den Berichten äußern. Der Wirtschaftsminister selbst lies über eine Sprecherin verkünden, dass jeden Tag "jeweils nach aktueller Lage und aktuellem Lagebild entschieden" würde. Aktuell sei die Versorgungssicherheit gewährleistet, trotzdem sei die Lage "ernst".

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