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Wegen 9-Euro-Ticket: Polizeieinsatz geplant!

Das 9-Euro-Ticket wurde bereits 9 Millionen Mal gekauft. Die Polizei plant erste Maßnahmen. Die Details.

Polizeieinsatz
Polizei am Hamburger Hauptbahnhof: Wie wird die Situation künftig bei Gültigkeit des 9-Euro-Tickets? (Symbolbild) Foto: iStock / Spitzt-Foto

Das 9-Euro-Ticket kann ab sofort gekauft werden. Über 9 Millionen Menschen in Deutschland haben von dieser Option bereits Gebrauch gemacht. Kurz zuvor erklärte die Bahn, dass sie "keinen blassen Schimmer" habe, wie viele Fahrgäste das Sonderticket nutzen würden.

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Das Unternehmen reagiert trotzdem mit 60.000 zusätzlichen Sitzplätzen und 50 zusätzlichen Zügen auf touristischen Strecken - was der Fahrgastverbund Pro Bahn jedoch als "nicht viel" bezeichnete. Die Polizei bereitet sich bereits auf einen Ansturm vor - und rechnet mit mehreren Einsätzen.

"Kann eine Katastrophe werden"

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft erklärte auf Anfrage der "Bild"-Zeitung: "Wenn die Verkehrsbetriebe mit den Menschenmassen überfordert sind, muss die Bundespolizei eingreifen.“ Überfüllte Züge müssten also von der Polizei geräumt werden. Wegen der großen Nachfrage, die sich bereits vor Beginn der Gültigkeit des 9-Euro-Tickets abzeichnet, befürchtet Rainer Wendt ein Sicherheitschaos.

Auch der Vize-Vorsitzende Manuel Ostermann sagt: "Aus ­sicherheitsspezifischer Sicht kann das 9-Euro-Ticket eine Katastrophe werden."

Das 9-Euro-Ticket dient zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger, die mit hohen Energiekosten zu kämpfen haben. Zudem soll es dazu anregen, auch künftig öfter auf die Bahn zu setzen.

Gleichzeitig wird durch das breite Angebot auch offensichtlich, dass die Bahn für diese Massen an Menschen nicht ausgelegt ist. Der Pro-Bahn Chef kritisierte jüngst die Unterkapazität der Deutschen Bahn.

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