Nonstop in die Thrombose Krass: Was ein 17-Stunden-Direktflug mit deinem Körper macht

Michael | Männersache 29.03.2018
Quantas-Flieger
© iStock/Boeing746

Kürzlich hat Quantas den ersten Direktflug von Australien nach Großbritannien hingelegt. Das Flugzeug hat es gut überstanden, genug Sprit an Bord, keine technischen Probleme. Aber was macht so eine Monster-Tour eigentlich mit den Flugpassagieren?

Der menschliche Körper ist grundsätzlich nicht gut darauf zu sprechen, über einen langen Zeitraum zusammengefaltet in einer engen Metallröhre zu  verweilen. Neben dem psychologischen Effekt treten aber auch ganz handfeste körperliche Symptome auf.

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Dehydration ist ein Thema. Nicht, weil man vergisst zu trinken, sondern weil die verdammte Luftfeuchtigkeit im Flieger auf bis zu 10% sinken kann. Die Sahara hat manchmal deutlich höhere Werte zu bieten. Und Träger von Kontaktlinsen haben besser Kochsalzlösung dabei, bevor die kleinen Dinger noch in die Netzhaut eintrocknen.

Und natürlich lauert stets die gefürchtete Thrombose, weil man vergessen hat, sich zwischendurch auch mal aus der unnatürlichen Embryonalstellung des Sitzes zu lösen. Alle vier Stunden müsste man spätestens aufstehen und durch den Gang wandeln. Bei einem 17-stündigen Flug wäre das also eine vier- bis fünfmal wiederkehrende Pflichtübung.

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Dazu kommen dann noch: Jet-lag, schlechtes Essen, laute Geräusche, schreiende Kleinkinder und furzende Erwachsene. Wir alle sollten uns wirklich fragen: Wie dringend brauchen wir einen 17-stündigen Direktflug wirklich?

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