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Indiana Jones: 10 verrückte Fakten zur Kultfilmreihe

Kein Filmnerd ohne "Indiana Jones"! Die Actionreihe um den coolen Archäologen mit Fedora lässt immer noch die Mumien tanzen. Bevor "Indiana Jones 5" ins Kino kommt, solltest du dir Angeberwissen aneignen.

Indiana Jones: 10 verrückte Fakten zur Kultfilmreihe
Keiner sieht unter Druck so lässig aus wie Indiana Jones Foto: imago images / Mary Evans
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Warten auf "Indiana Jones 5"

Die Welt wartet sehnsüchtig auf "Indiana Jones 5", den George Lucas, Steven Spielberg und Harrison Ford schon 2016 angekündigt hatten. Der ursprüngliche Starttermin am 5. Juli 2019 zog ohne Filmpremiere vorbei – und auch der 10. Juli 2020 wird immer unwahrscheinlicher.

Müssen wir tatsächlich bis 2021 warten, um Harrison Ford in seiner Paraderolle als Dr. Henry Walton 'Indiana' Jones, Jr. zu sehen?! Na dann, carpe diem!

Wir versüßen dir die Wartezeit auf "Indiana Jones 5" mit zehn verrückten Fakten zu den bereits erschienen Teilen.

Steven Spielberg ließ sich bitten

Kaum zu glauben, aber Regisseur Steven Spielberg hatte eigentlich keine Lust, "Indiana Jones" auf die Leinwand zu bringen. Der legendäre Filmemacher träumte davon, ein Abenteuer von Superspion James Bond zu verfilmen. Das ist ihm bis heute nicht gelungen – dafür hat er mit "Indiana Jones" Geschichte geschrieben.

Dieses Glück verdankt die Welt George Lucas: Der Produzent überredete Spielberg, die Actionfilme mit ihm gemeinsam umzusetzen. So dürfen sich Fans bis heute über vier "Indiana Jones"-Filme freuen. Die ersten drei sind Kult, der vierte hinkt deutlich hinterher:

   •   1981: "Jäger des verlorenen Schatzes" (Raiders of the Lost Ark)

   •   1984: "Indiana Jones und der Tempel des Todes" (Indiana Jones and the Temple of Doom)

   •   1989: "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" (Indiana Jones and the Last Crusade)

   •   2008: "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" (Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull)

Indiana Smith jagt den verlorenen Schatz?!

Spätestens seit der Filmkatastrophe "Mr. & Mrs. Smith" – richtig, der Streifen, bei dem sich Angelina Jolie und Brad Pitt ineinander verliebten und das Drama seinen Lauf nahm –, ist der Nachname Smith verhunzt. Da hilft noch nicht einmal ein halbwegs cooler Will Smith.

Zum Glück also heißt unser Lieblingsabenteurer Jones.

Fast wäre es anders gekommen: Wie aus dem geleakten Protokoll eines kreativen Brainstorming von 1978 hervorgeht, wollte George Lucas seinen Helden erst Indiana Smith taufen.

Warum er sich letztendlich für Jones entschied, ist nicht bekannt.

Den Spitznamen Indiana hat der Abenteurer übrigens George Lucas zu verdanken: Dessen Alaskan Malamute hieß so. 

Magnum hatte keine Zeit

Harrison Ford war nicht die erste Wahl für die Rolle des Dr. Henry Walton 'Indiana' Jones, Jr.: Die Filmemacher fragten zuerst Tom Selleck an.

Der hatte aber mit der TV-Serie "Magnum" zu viel zu tun und musste absagen.

Vielleicht sollte man die beiden Hollywood-Urgesteine in "Indiana Jones 5" zusammenbringen – könnte lustig werden:

Harrison Ford ist nicht allein

Harrison Ford ist der einzig wahre Indy… oder? Nicht ganz. Der Actionstar muss sich seine Paraderolle mit einigen Kollegen teilen – auch, wenn er das geschickt ausblendet:

Der 1993 verstorbene Jungstar River Phoenix (†23) gab den jungen Indiana Jones 1989 in "Der letzte Kreuzzug".

Sean Patrick Flanery, George Hall und Corey Carrier spielten den coolen Archäologen in verschiedenen Altersstufen in der TV-Serie "Die Abenteuer des jungen Indiana Jones", die von 1992 bis 1996 lief. George Lucas hatte die Idee dazu gehabt und einen Volltreffer gelandet.

Tony Cox legte 2008 in "Disaster Movie" eine wahnwitzige Parodie vor.

Das meiste Aufsehen erregte Chris Strompolos als Indiana Jones: 1982, mit gerade mal elf Jahren drehte er "Jäger des verlorenen Schatzes" gemeinsam mit einem Kumpel Szene für Szene nach.

2015 erschien "Raiders!: The Story of the Greatest Fan Film Ever Made" über das verrückte Fan-Projekt. Den Film kannst du bei Netflix sehen.

Ich bin dein Vater, Indy

Ebenso legendär ist Sean Connery in seiner Rolle als Professor Dr. Henry Jones, Indys Vater.

Seinen ersten Auftritt hatte er in "Der letzte Kreuzzug", einen Cameoauftritt in "Das Königreich des Kristallschädels" lehnte er dankend ab. Ob Sean Connery in "Indiana Jones 5" zu sehen sein wird? Wir hoffen es!

Das Lustige allerdings ist: Sean Connery kam 1930 zur Welt, ist also nur 12 Jahre älter als sein 1942 geborener Filmsohn Harrison Ford. 

Baut ihm ein Denkmal!

Wer möchte, kann Indiana Jones anbeten – und das ist wörtlich gemeint! Dazu muss man nur in den "Imagination Park" nach San Anselmo in Kalifornien fahren: Dort steht eine überlebensgroße Indiana-Jones-Statue aus Bronze.

Auch für "Star Wars"-Fans ist San Anselmo eine Reise wert: Neben Indy steht eine Statue von Kult-Jedi Meister Yoda. Passend, wenn man bedenkt, dass George Lucas in der "Indiana Jones"-Tetralogie zahlreiche Hinweise auf seine legendäre Sternenkrieg-Saga versteckt hat.

Indiana Jones und Star Wars

Womit wir beim Stichwort wären: Die in "Indiana Jones" versteckten Verweise auf "Star Wars" lassen sich nicht zählen, so viele sind es.

Eine der offensichtlichsten: Auf dem Wasserflugzeug, mit dem Indy in "Jäger des verlorenen Schatzes" aus dem Dschungel Perus entkommt, steht in großen Lettern "OB-CPO" für Obi Wan und C-3PO.

Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt…

Zu Beginn aller "Indiana Jones"-Filme verwandelt sich das Logo von Paramount Pictures in einen realen Berg.

Mit einer witzigen Ausnahme: In "Königreich des Kristallschädels" wird daraus ein Sandhügel.

Indy muss aufs Klo!

Erinnerst du dich an die Szene in "Jäger des verlorenen Schatzes", in der Indiana Jones einen mit einem Säbel bewaffneten Bösewicht ohne große Mühe mit der Pistole erledigt?

Das war anders geplant: Der Archäologe hätte sich einen wilden Faustkampf mit seinem Häscher liefern sollen.

Nur hatte Harrison Ford darauf keine Lust, weil er sich am Tag zuvor eine Lebensmittelvergiftung eingefangen hatte und unter Durchfall litt. Also entschied er spontan, seinem Filmgegner mit einem Schuss den Garaus zu machen und den Dreh so zu verkürzen.

Hier die Szene in der "Star Wars"-Parodie:

Endlich der Kühlschrank!

Einer der größten Lacher Hollywoods: Ursprünglich hatte Steven Spielberg geplant, Marty und Doc in "Zurück in die Zukunft" mit einem Kühlschrank durch die Zeit reisen zu lassen. Um Kinder nicht auf schlechte Ideen zu bringen, entschied sich der Regisseur schlussendlich aber doch für ein Auto.

Doch weil Steven Spielberg dafür bekannt ist, gute Ideen von Film zu Film zu schleppen, ließ ihn die Idee mit dem Kühlschrank nie los. 2008 hatte das Küchenmonster dann endlich seinen großen Auftritt:

Um sich vor einer Atomexplosion zu retten, springt Indiana Jones in "Das Königreich des Kristallschädels" in einen Kühlschrank – und überlebt natürlich!

Inzwischen weiß Spielberg, dass diese Szene nicht zu den Glanzpunkten in seiner Karriere gehört:

„Ich weiß, in Indy 4 habt ihr uns den Kühlschrank und die Atombombe nicht abgekauft… das weiß ich. Wir haben versucht, die Grenzen zu sprengen. Nebenbei bemerkt: Ich übernehme die Verantwortung dafür. Das war komplett meine Idee. Sogar Harrison meinte zu mir, dass niemand uns das abkaufen wird.“
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