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Hakenkreuz-Skandal: Polizeieinsatz in Brandenburg

Wer ein Getreidefeld und einen Mähdrescher zur Verfügung hat, kann sich, wenn er will, künstlerisch betätigen. Oder auch, wie in diesem Fall, Straftaten begehen.

Getreidefeld
Hakenkreuz ins Getreidefeld gemäht (Themenbild) Foto: iStock / Rebell
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Auf Google Maps gibt es immer wieder erstaunlich Dropdown-Ansichten. So mancher Landwirt ist sich dieser Satellitenüberwachung bewusst und hinterlässt erstaunliche Kunstwerke auf seinem Acker, und wenn es auch nur dem Zweck dient, den Nachbarn zu beleidigen.

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Was aber jetzt im brandenburgischen Niederfinow passiert ist, geht über einen Streich weit hinaus, denn es wurde ein in diesem Land verfassungsfeindliches Symbol ins Feld gemäht, genauer gesagt ein 360 Quadratmeter großes Hakenkreuz, wie der Spiegel berichtet.

Poizei schickt eigenen Heli

Ein solch großes "Kunstwerk" kann natürlich nur aus der Luft wahrgenommen werden. Als dann tatsächlich erste Luftaufnahmen in den sozialen Netzwerken auftauchten, begann sich dann auch die Polizei für die Sache zu interessieren, die dann einen eigenen Hubschrauber losschickte, um den Verdachtsfall einer Straftat entweder zu erhärten oder zu entkräften.

Die Auswertung jener Aufnahmen erhärteten dann den Anfangsverdacht und es wurden sowohl der Besitzer des Feldes als auch der zuständige Mäharbeiter ausfindig gemacht und vorgeladen. Erstes Ergebnis der rechtsradikalen Mähaktion: Es wurde eine Anzeige wegen der Verwendung verfassungswidriger Symbole gestellt.

Fazit

Bleibt die abschließende Frage, ob diese Tat das Ergebnis eines feuchtfröhlichen Abends mit anschließender Schnapsidee eines einzelnen unterbelichteten Hinterwäldlers war oder vielmehr eine bewusste Aktion, um den eigenen Hass gegen die bestehende Ordnung in diesem Land zum Ausdruck zu bringen. In beiden Fällen ist es eine üble Aktion.

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