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Mitten in Deutschland: Höhlenforscher machen unfassbare Entdeckung

Höhlenforscher haben in der sogenannten Windloch-Höhle unfassbare Entdeckungen gemacht.

Eingang zu einer Höhle
In der Windloch-Höhle haben Forscher unglaubliche Entdeckungen gemacht (Symbolfoto) Foto: iStock/GluckKMB

Höhlenforscher machen unfassbare Entdeckung

Die Windloch-Höhle im oberbergischen Engelskirchen ist aktuell in aller Munde, weil Höhlenforscher bei einer Ersterkundung darin Kristallformationen entdeckt haben, die in Europa in dieser Größe und Vielfalt bislang unbekannt waren.

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Die Windloch-Höhle

Das Windloch ist ein Höhlensystem, welches erst 2018 aufgespürt wurde. Zuvor war noch nie ein Mensch in das unterirdische Labyrinth hinabgestiegen - zumindest nicht offiziell.

Bei der jetzigen Erkundung staunten der Höhlenforscher Stefan Voigt und sein Team nicht schlecht, als sie bereits auf den ersten Metern in der Windloch-Höhle auf Kristall- und Tropfsteinformationen stießen.

Voigt dazu: "In den meisten bekannten Höhlen haben Menschen Kristalle und Tropfsteine einfach abgeschlagen und mitgenommen, als Andenken oder um sie zu verkaufen.“ Anders im Windloch, wo sie 20 Zentimeter lange Gipsnadeln, Gipswatte, Gipskristalle, Bergkristalle und zahllose zum Teil seltene Tropfsteinformen vorfanden, wie der WDR berichtet. 

Seltene "Eisenblüten"

Besonders spektakulär waren die sogenannten "Eisenblüten". Diese seltenen Kristalle werden auch als "Aragonitische Sinterformen" bezeichnet und haben einen Durchmesser von bis zu 1,50 Metern.

"Für europäische Höhlen ist das außergewöhnlich“, sagt Forscher Stefan Voigt zu dem Fund.

Nun untersuchen Mitarbeiter des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen und Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum die "Eisenblüten" und versuchen herauszufinden, weshalb diese in der Windloch-Höhle so groß werden konnten.

Die Windloch-Höhle in Engelskirchen ist mit mehr als 7,3 Tunnel-Kilometern eine der größten bisher bekannten Höhlen in Deutschland.