Fluffy Fairy Games mit "Idle Miner Tycoon" Deutsche Studenten-WG entwickelt Game, verdient 4 Mio.

06.07.2017
Fluffy Fairy Games entwickeln Game "Idle Miner Tycoon"
© Screenshot/Fluffy Fairy Games

In Studenten-WGs entstehen große Ideen, die schließlich auch noch Millionen erwirtschaften - das gibt es nicht nur im Start-up-Land USA! Die Karlsruher von Fluffy Fairy Games haben gezeigt, wie großes Geld gemacht wird.

"Farmville" und andere beliebte App-Games haben ein Problem: Sie fressen Zeit.

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Fünf Studenten des Karlsruher Instituts für Technologie entwickelten deshalb - und zwar ohne Budget -  ein Untätigkeitsspiel, bei dem der User nur dann erfolgreich ist, wenn er die App nicht benutzt.

Innerhalb von lediglich zwei Monaten programmierten sie "Idle Miner Tycoon", eine Wirtschaftssimulation, in der Schächte gegraben, Minenarbeiter beschäftigt werden und ein Unternehmen Umsatz generieren muss. 

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Ihr Game hat inzwischen weit über 6,5 Millionen Downloads. Geld verdienen sie über Werbung, die die Nutzer anschauen, um im Gegenzug Belohnungen im Spiel zu erhalten.

Ein System, das funktioniert, wie ihre Unternehmszahlen zeigen: Drei bis vier Millionen Euro Umsatz werden für 2017 erwartet.

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Ein weiteres Geheimnis ihres Game-Erfolges: Statt ein perfektes Spiel zu programmieren, das am Ende kein Fans gewinnt, setzten sie auf "trial and error". "Idle Miner Tycoon" wurde nicht als perfektes Spiel veröffentlicht, dafür gibt es jede Woche kleine Updates, die sich an den User-Wünschen orientieren.

Fluffy Fairy Games: Karlsruher WG entwickelt Game und macht damit 4 Millionen Euro
Von der WG zum Unternehmen © Fluffy Fairy Games

Das zeigt sich auch an den Bewertungen im App-Store: 4,5 Sterne.

Ihren WG-Räumlichkeiten sind Fluffy Fairy Games schon längst entwachsen. 2018 wollen die Gründer nach Berlin ziehen, mehr Mitarbeiter einstellen und ein neues Game programmieren.

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