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Energiepauschale: DAS bleibt von den 300 € am Ende übrig

Im September 2022 gibt's einen staatlichen Energiekostenzuschuss von 300 Euro für alle erwerbstätigen Deutschen. Davon kommt jedoch nicht alles an.

Mann holt Bargeld aus Portemonnaie
Die Energiepauschale steht vor der Tür (Symbolbild) Foto: iStock / Alihan Usullu
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Aufgrund der explodierenden Energiekosten erhalten alle erwerbstätigen Bürger:innen Deutschlands im September 2022 einen staatlichen Zuschuss von 300 Euro.

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Was davon am Ende wirklich auf dem Konto ankommt, ist jedoch deutlich weniger.

Keine steuerfreie Zahlung

Die Energiepreispauschale wird mit dem Gehalt ausgezahlt, aber nicht in voller Höhe. Es fällt nämlich die persönliche Einkommensteuer an, die u. a. ans Gehalt gekoppelt ist.

Beim durchschnittlichen Bruttojahresverdienst eines Vollzeitbeschäftigten von 54.304 Euro sieht die Sache etwa wie folgt aus: "Unterstellt man keine weiteren Abzugsbeträge, ergäbe sich in diesem Durchschnitts-Fall ein Abzugsbetrag von 107 Euro auf die Energiepreispauschale."

So steht es einem Bericht von "ntv" zufolge in der Antwort auf eine Anfrage der Linken. Die Abzugsspanne liege zwischen 0 und 142 Euro.

"Bittere Mogelpackung"

Dietmar Bartsch, seines Zeichens Chef der Linksfraktion, bezeichnete die Energiepreispauschale gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe als "bittere Mogelpackung".

Er fordert: "Die Energiekostenpauschale sollte steuerfrei und vor allem auch an Rentner und Studierende ausgezahlt werden. Dafür sollten Topverdiener wie Minister diese Leistung nicht bekommen."

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