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Absurd: Das sind die verrücktesten Verkehrsverstöße der Welt!

Du bist mit dem Auto im Ausland unterwegs? Dann solltest du Acht geben, damit du nicht Gefahr läufst, absurde Verkehrsverstöße zu begehen!

Mit dem Auto in den Urlaub fahren
Mit dem Auto im Urlaub unterwegs? Was ihr wissen solltet (Symbolbild) Foto: iStock / Vera_Petrunina
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Blaulichtsteuer in Österreich oder Pkw-Zwangsversteigerung in Italien: Wer mit dem Auto im Ausland unterwegs ist, hat die länderspezifischen Straßenverkehrsregeln oft nicht im Kopf.

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Die 8 absurdesten Verkehrsverstöße

Österreich

Beim Einparken schnell mal ein Fahrzeug touchiert und schon gibt es ihn, den Sachschaden. Mit etwas Glück sind alle Beteiligten vor Ort und tauschen die notwendigen Daten untereinander aus. In diesem Fall verzichten Reisende in Österreich - anders als in Deutschland - darauf, zusätzlich die Polizei zu rufen.

Denn sonst gibt es in der Alpenrepublik eine Unfallmeldegebühr, die sogenannte Blaulichtsteuer. Die gesetzlich festgesetzte Gebühr beträgt 36 Euro. Sie fällt an, wenn Verkehrsteilnehmer:innen bei einem Unfall mit reinem Sachschaden eine polizeiliche Präsenz oder die Ausfertigung eines Polizeiprotokolls anfragen.

Schweiz

Geschwindigkeitsüberschreitungen ahndet die Schweiz ganz besonders hart. Es drohen gar Gefängnisstrafen von mindestens einem Jahr für Raser:innen, deren Tacho in einer 30er-Zone mehr als 70 km/h anzeigt. Gleiches gilt auch generell für alle, die mehr als 80 km/h über der zugelassenen Geschwindigkeit liegen.

Verkehrsverstöße belegt der kleine Nachbar der Deutschen allgemein mit empfindlichen Geldstrafen. Daher ist es beim Weg in die Berge auf jeden Fall ratsam, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen.

Italien

In Italien begehen unterdessen alle eine Ordnungswidrigkeit, die die Polizei zwischen dem 16. Mai und dem 15. Oktober mit Winterreifen erwischt. Zudem belegt sie Verkehrsteilnehmer:innen, die bei einem polizeilichen Alkoholtest mehr als eineinhalb Promille aufweisen, mit extrem hohen Strafen.

Bei Trunkenheitsfahrten obliegt das Strafmaß den Behörden. Zu den Möglichkeiten zählt eine Beschlagnahmung und abschließende Zwangsversteigerung des Pkws. Alternativ mehrere 1.000 Euro Bußgeld und/oder eine Haftstrafe fällig.

Zwischen 22 und 7 Uhr sind Tempo-Verstöße in Italien besonders teuer. Strafzahlungen steigen dann um ein Drittel ihres regulären Werts.

Dänemark

Auch in Dänemark führt Alkohol am Steuer oftmals zu drastischen Konsequenzen. Die Geldbuße für Fahrer:innen mit mehr als eineinhalb Promille im Blut richtet sich nach dem persönlichen Verdienst.

Zur Berechnung multipliziert sich das monatliche Nettoeinkommen mit dem gemessenen Promillewert. Ab zwei Promille gibt der/die Fahrer:in ein komplettes Monatsgehalt ab und erhält zusätzlich eine Strafe von 20 Tagen Haft auf Bewährung.

Frankreich

In Frankreich gibt es ebenfalls viele Verkehrsregeln, die Menschen hierzulande fremd sind. Diese gilt es unbedingt vor einer Reise zu kennen - gerade mit Blick auf Parkverstöße. Weiße Linien zeigen gebührenpflichtige Parkplätze an, gelbe hingegen ein Parkverbot. Wer falsch parkt und ein Knöllchen erhält, benötigt dann Wertmarken: Diese verkaufen französische Tabakläden.

Griechenland

Rauchen im Auto verbietet Griechenland streng - und zwar immer dann, wenn sich Kinder unter zwölf Jahren im Fahrzeug befinden. Wer mit Kids an Bord dennoch nicht auf den Glimmstängel verzichtet, zahlt eine Geldbuße in Höhe von bis zu 1.500 Euro.

Verkehrsverstöße aller Art gilt es außerdem umgehend zu bezahlen. Denn die verhängte Summe verdoppelt sich für Verkehrssünder:innen, die ihre Rechnung nicht innerhalb von zehn Tagen begleichen.

Spanien

Hola España und Achtung vor der Navi-Nutzung: Der Geldbußen-Katalog des Landes sieht es vor, dass Fahrer:innen ihre Navigationssysteme während der Fahrt auf keinen Fall bedienen. Wer sich nicht an die Verkehrsregel hält, dem droht unter Umständen bis zu 500 Euro Strafzahlung.

Ein wertvoller Tipp für alle, die aus dem Urlaub in Spanien einen Bußgeldbescheid als Souvenir mitbringen: Wer innerhalb von 20 Tagen die Strafzahlung begleicht, erhält einen großzügigen Rabatt von 50 Prozent.

Estland

Handy am Steuer - das wird teuer. Deutschland ahndet die Bedienung des Mobiltelefons von Autofahrer:innen mit einer Geldsumme von bis zu 200 Euro. In Estland liegt der Betrag gleich doppelt so hoch, 400 Euro blechen Handysünder:innen hier.

Die Esten senden damit das klare Signal, dass in Sachen Handyverbot nicht mit ihnen zu spaßen ist. Denn im europaweiten Vergleich fallen die Strafen in anderen Ländern (Lettland: 15 Euro ; Bulgarien: 25 Euro ; Island: 40 Euro) doch deutlich milder aus.

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