Nazigold in der Steiermark? Tödlicher Toplitzsee: Hier starben 7 Taucher auf der Suche nach Hitlers Goldschatz

Redaktion Männersache 02.05.2018

Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges haben mindesten sieben Menschen ihre Leben bei der Jagd nach dem sagenumwobenen, verlorenen Goldschatz des Dritten Reichs verloren.

Als die Allliierten Hitler im Mai 1945 in die Knie zwangen, flüchteten der Legende nach zahlreiche Nazi-Funktionäre in die österreichische Wildnis, um ihre Goldschätze im Toplitzsee zu versenken.

Die Nationalsozialisten transportierten demnach zahlreiche Metallkisten in Militärfahrzeugen und Pferdewagen in den 98 Kilometer von Salzburg entfernten Wald.

Anschließend versenkten sie die mysteriösen Behälter in dem 103 Meter tiefen Gewässer, das ihnen einst als Marine-Stützpunkt diente. Der Inhalt? Unbekannt!

Einige vermuteten, dass die Nazis darin Gold horteten, das sie während Plünderungen in ganz Europa erbeutet hatten.

Toplitzsee: Haben die Nazis hier ihren geheimen Goldschatz versenkt?
Foto:  Unilad

Taucher bezahlen mit dem Leben

Wieder andere mutmaßten, die Kisten enthielten Dokumente, die zeigen würden, auf welchen Schweizer Bankkoten sich die konfiszierten Reichtümer jüdischer Nazi-Opfer befinden würden.

Über die Jahrzehnte versuchten zahlreiche Schatzsucher und Abenteurer die sagenumwobenen Kisten zu bergen. Mindesten sieben von ihnen starben dabei.

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So verfing sich 1947 ein US-Navy-Taucher in den zahlreichen unter Wasser verborgenen Holzstämmen des Toplitzsee und ertrank.

Schließlich lüftete eine vom Stern finanzierte Mission das Geheimnis. Gefunden wurde viel - aber kein Gold. 

82 Millionen an Falschgeld

So stellten Taucher im Rahmen der Unternehmung umgerechnet 82 Millionen Euro an Banknoten sicher.

Das Geld war Teil einer Fälschungs-Verschwörung, die unter dem Namen "Operation Bernhard" in die Geschichte einging.

Mithilfe dieses Komplotts wollten die Nazis seinerzeit die Wirtschaft von Großbritannien und den USA destabilisieren.

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Außerdem kamen Prototypen jener Wunderwaffen ans Tageslicht, mit denen Hitler die drohende Niederlage noch abwenden wollte und die heute in weiterentwickelter Form zur Standardausrüstung jeder Armee gehören.

Trotz dieser Funde vermuten Verschwörungstheoretiker und ambitionierte Taucher nach wie vor das sagenumwobene Nazigold in den Tiefen des Steiermarker Sees.

Die Zeit wird zeigen, ob sie mit ihrer Einschätzung richtig liegen.

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