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Behörden in Panik: "Tödlichstes Tier der Welt" breitet sich aus

Moskitos übertragen tödliche Krankheiten und sind laut Forscher:innen intelligenter als gedacht. So lernen sie angeblich, Pestizide zu vermeiden.

Moskito
Moskitos sind laut Forscher:innen intelligenter als gedacht (Symbolbild) Foto: iStock / FrankRamspott
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Bill Gates warnt bereits seit etlichen Jahren vor dem "tödlichsten Tier der Welt". Gemeint ist damit der Moskito, also die Stechmücke. Diese kann schlimme Krankheiten, etwa das Dengue-Fieber, übertragen.

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Nun breitet sich in Deutschland - insbesondere Baden-Württemberg - die Asiatische Tigermücke aus, die Forscher:innen zufolge intelligenter ist, als ursprünglich angenommen.

Stechmücken offenbar lernfähig

So fanden britische Wissenschaftler:innen laut einem Bericht von "ABC News" heraus, dass Stechmücken ihr Verhalten ändern, um Pestiziden zu entgehen. Ein nicht tödlicher Kontakt reichte dafür aus, dass Weibchen der Gelbfiebermücke sowie südlichen Hausmücke Pestiziden fortan aus dem Weg gingen.

Zudem war die Überlebensrate der Mücken, die mit Pestiziden in Kontakt kamen, aber nicht starben, mehr als doppelt so hoch wie die der Insekten, denen diese Erfahrung fehlte. "Wenn wir sie nicht auf Anhieb töten, lernen sie, uns zu entkommen", sagte Frederic Tripet bereits 2012 in einer weiteren Studie.

Alternative Bekämpfungsmethoden

Die logische Konsequenz: Es ist deutlich schwerer, die Moskitos zu bekämpfen. In Ludwigsburg werden dazu mittlerweile Bakterien-Tabletten eingesetzt, in Baden-Württemberg denkt man über den Einsatz von Gammastrahlen nach.

Ob es den Wissenschaftler:innen gelingt, eine effektive Lösung zu entwickeln, bleibt abzuwarten.

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