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Immaterielles Kulturgut

Schluss mit lustig: Balearen verbieten blutige Stierkämpfe

Ein neues Gesetz des Parlaments der Balearen gebietet den traditionell abgehaltenen blutigen Stierkämpfen Einhalt. Die Tiere dürfen während der "Corrida" ab sofort nicht mehr verletzt oder getötet werden.

Matador Ivan Fandino stirbt nach der Attacke eines Bullen während eine Stierkampfes
Tödliche Bullen-Attacke: Matador Ivan Fandino bezahlte einen Stierkampf mit dem Leben Tödliche Bullen-Attacke: Matador Ivan Fandino bezahlte einen Stierkampf mit dem Leben twitter/theguardian

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen nicht mehr zuschauen und der Verkauf von Alkohol ist untersagt. Die Bullen müssen von nun an lediglich 10 Minuten in die Arena und diese lebendig wieder verlassen.

Nach Angaben der spanischen Nachrichtenagentur Europa Press darf auch die berühmt-berüchtigte Hetzjagd von Fornalutx, bei der seit 1882 alljährlich Stiere an einem Seil durch die Gassen der Tramuntana-Gemeinde getrieben werden, nicht mehr in dieser Form stattfinden. Die Tiere sollen stattdessen frei auf einem Gelände herumlaufen dürfen.

Die "Corrida" wird vom spanischen Gesetz als immaterielles Kulturgut grundsätzlich geschützt. Dennoch stimmten die Sozialisten der PSIB, die linksökologische Regionalpartei Més sowie die Linkspartei Podemos für das neue Gesetz.

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