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Neue ADAC-Studie schockt Autofahrer

Der ADAC hat in einer neuen Studie die deutschen Autobahnraststätten und -tankstellen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis verschlägt den Reisenden die Sprache.

Abzocke an deutschen Autobahnen
Preiswucher an deutschen Autobahnraststätten Foto: Imago / Arnulf Hettrich

Es ist nicht nur der Sprit, der eklatant teurer ist an deutschen Autobahnrast- und tankstellen, im Schnitt um etwa 26 Cent pro Liter. Das Phänomen teuren Kraftstoffs zieht sich momentan ja ohnehin durch die Republik.

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Dennoch sagt FDP-Verkehrsexperte Oliver Luksic: "Massive Aufschläge bei den Spritpreisen an Autobahnen vermiesen so manchem Urlauber den Reisestart, ein Preisvergleich über Apps ist sinnvoll. Das Bundeskartellamt sollte sich diese Preisaufschläge anschauen und prüfen, ob es hier Preisabsprachen gibt."

Sprit und Nahrungsmittel sehr teuer

Es sind neben dem Sprit auch die Preise für Nahrungsmittel, die Reisende auf deutschen Autobahnen momentan in schlechte Stimmung versetzen. So wurden bereits für ein einfach belegtes Brötchen Preise bis zu 4,99 Euro aufgerufen. Da vergeht einem der Appetit schon vor dem ersten Bissen.

Wer stattdessen ein Schnitzel essen möchte, sollte im Extremfall 14,90 Euro parat haben. Das sind dann schon Restaurantpreise, wo allerdings das Ambiente zumeist deutlich angenehmer ausfällt. In Corona-Zeiten auch schwer im Trend: Handdesinfektionsmittel. Im teuersten Fall wurden dafür 5,99 Euro verlangt. Inhalt: 50 Mililiter.

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Verband sieht keinen Wucher

Der Raststättenverband "Tank & Rast" indes sieht sich zu Unrecht an den Pranger gestellt und glaubt, handelsübliche Preise anzubieten: "Die Preisgestaltung in Gastronomie und Shop liegt in den Händen unserer Franchisepartner. […] Aus Sicht der Kunden liegt Tank & Rast beim Preis-Leistungs-Verhältnis ganz vorne."

Das ist dann vielleicht auch alles nur eine Frage, wie man die Phrase "ganz vorne" definiert.

Hier geht es zur ADAC-Studie!

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