Technik

Google mal: Was die Suchmaschine alles über dich weiß!

Googelst du gelegentlich? Dann hast du mit großer Wahrscheinlichkeit bereits Spuren im Netz hinterlassen. Wir zeigen dir, wie du sie findest!

Google-Logo an Gebäude
Google is watching you (Themenbild) Foto: iStock / 400tmax
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Wer Google nutzt, füttert den beliebten Suchmaschinendienst mit allerhand Daten über sich - Interessen, Standorte, genutzte Geräte etc.

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Diese Daten nutzt Google u. a. dazu, personalisierte Werbung zu verkaufen - darauf basiert das Geschäftsmodell des Unternehmens. Wir zeigen dir, wie du herausfindest, welche Daten Google von dir gespeichert hat!

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Video: Glutamat

So findest du heraus, was Google über dich weiß!

Nachdem Datenschützer:innen weltweit auf die Barrikaden gingen, um Google zu mehr Datentransparenz zu zwingen, setzte der Suchmaschinendienst einen jährlich erscheinenden "Transparency Report" auf. Darin wird über die Häufigkeit von Behördenanfragen informiert.

Darüber hinaus hat Google eine Reihe von Services veröffentlicht, die aufzeigen, was das Unternehmen alles über dich weiß. Hier sind sie:

Googles Grundprofil über dich

Google legt Grundprofile zu seinen Nutzer:innen an, um über die darin gespeicherten Informationen relevante Anzeigen auszuspielen.

Das Grundprofil enthält beispielsweise Daten wie Alter, Geschlecht sowie inhaltliche Interessen und zeigt auf, in welche Werbekategorie man von Google eingeordnet wurde.

Einsehen kannst du diese Informationen über den Service "Mein Anzeigen-Center".

Immer entlang der Zeitachse!

Du nutzt Google Maps? Oder hast ein Android-Smartphone und nicht aktiv unterbunden, dass dein Gerät Daten an Google sendet?

Dann kannst du über die "Zeitachse" herausfinden, welche Standorte und Verkehrsdaten die Suchmaschine mit dir verknüpft hat.

Wer Gerät hier durcheinander?

Mit dem Service "Meine Geräte" kannst du überprüfen, welche Geräte und Betriebssysteme wann von dir zum Einsatz kamen, wenn du dich in deinem Google-Konto angemeldet hast.

Erweiterter Blick aufs Ganze

Welche Add-ons, also Erweiterungen von Drittanbietern, greifen eigentlich auf deine Daten bei Google zu?

Auch das kannst du einsehen - und zwar über den Service "Apps mit Zugriff auf mein Konto". Hier hast du ebenfalls die Möglichkeit, deine erteilten Berechtigungen zu widerrufen.

Google Datenexport

Google ermöglicht es dir, alle über dich gespeicherten Informationen in einem Rutsch herunterzuladen. So kannst du eine Kopie der Inhalte deines Kontos auf deinem Rechner oder einem externen Dienst speichern.

Weitere spannende Themen:

E-Mails, Kontakte, Lesezeichen, Fotos, YouTube-Videos - all diese Daten erhältst du über den "Google Datenexport".

Und wenn du gar nicht erst möchtest, dass die Suchmaschine Informationen über dich sammelt, loggst du dich am besten vor der Nutzung aus deinem Konto aus!

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