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Flugpassagier droht Crew zu töten und beginnt sein Handy zu essen

Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erzählen. Es sei denn, er ist zu betrunken dazu. Dann bleibt ihm nur noch, Randale zu machen. Und sein Handy zu essen. Logisch, oder?

EasyJet-Flugzeug
EasyJet-Flugzeug (Symbolbild) Foto: iStock / princigalli
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Schnaps, das war sein letztes Wort

Matthew Flaherty hatte nicht seinen besten Trag als er seinen EasyJet-Flug von Manchester nach Island antrat. Möglicherweise wollte er dort gar nicht hin. Jedenfalls schien er die Reise nicht nüchtern auszuhalten. Direkt nach dem Start, so berichten andere Fluggäste, zog er eine Flasche Gin aus seinem Handgepäck und begann sie mit großen Schlücken zu leeren.

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Das blieb natürlich nicht folgenlos: Irgendwann war die Flasche leer, er selber dafür umso voller, was sein ungezügelt-aggressives Temperament hervorkitzelte. Als sein Gesprächsangebot von einer Mitreisenden abgelehnt wurde, drohte er sie und ihre Familie zu töten.

Flug muss notlanden

Flaherty ging dann auch dazu über, auch die Crew zu bedrohen, woraufhin er aufgefordert wurde, sich wieder hinzusetzen, anzuschnallen und den Mund zu halten.

 Als er darauf nicht reagierte und die Drohungen immer konkreter wurden, beschloss der Kapitän den Flug umzuleiten und in Edinburgh notzulanden.

Elektrische Zwischenmahlzeit

Flaherty begann daraufhin, sein Handy zu essen. Er hatte sich schon durch die äußere Hülle hindurchgeknabbert, die Batterie des Smartphones fiel heraus und begann auf dem Polster eines leeren Sitzes zu rauchen.

Eine Stewardess steckte Endgerät und Batterie daraufhin in ein Glas Wasser, was ihr den ungezügelten Zorn des sturzbetrunkenen Briten einhandelte.

Flaherty wurde sofort nach der Landung in Gewahrsam genommen und in eine Polizeiwache verbracht, wo er begann, die anwesenden Officers aufs Übelste zu beleidigen.

Das nüchterne Fazit

Die Sache ging natürlich vor Gericht. Flahertys Verteidiger wies darauf hin, dass der Engländer an jenem Tage große Mengen Schmerzmittel wegen eines eingeklemmten Nervs eingenommen hatte.

Diese hätten, in Kombination mit dem Gin, sein unentschuldbares Verhalten ausgelöst. Flaherty habe zwar so gut wie keine Erinnerungen an den Vorfall, bekenne sich aber zu allen Anklagepunkten schuldig.

Ihn erwartet höchstwahrscheinlich eine mehrmonatige Gefängnisstrafe.

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