Megalodon Rex Neuer Superpredator: Mysteriöses Raubtier frisst Weiße Haie

Michael | Männersache 06.07.2018

Es passiert nicht oft, dass der unbestrittene König seines Lebensraumes, der gewohnt ist, stets an der Spitze der Nahrungskette zu stehen, sich auf Platz Zwei einordnen muss. In folgender, nahezu unglaublicher Geschichte ist genau dies passiert. Und nicht nur das…

Man stelle sich vor: Der König der Savanne schreit ehrfurchtgebietend durch sein Reservat, die lange Mähne wallt, und ab und an lässt der Löwe sein markerschütterndes Gebrüll hören. Eindrucksvoll.

Plötzlich kommt aber eine andere, noch viel gewaltigere Großkatze, fackelt nicht lange und verputzt Leo mit Haut und Haar. Ende der Vorstellung.

Klingt unwahrscheinlich? Nun, wenn wir aus der Savanne in die Tiefen der Meere abtauchen, begegnet uns genau diese Geschichte. Und die geht so:

Der König der Meere, der Weiße Hai, auch "Großer Weißer" genannt, gleitet gemächlich vor den Küsten Australiens durch nicht allzu tiefes Wasser. Er ist sich seiner Vormachtstellung bewusst, nichts kann ihn gefährden. Außer vielleicht Orcas. Aber die sind gerade in einem anderen Gebiet unterwegs. Life is good.

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Doch dann passiert es. Etwas attackiert den Hai von unten. Der ist zwar "nur" drei Meter lang, aber hey, verdammt nochmal ein WEISSER HAI!

Es gibt einfach keinen Respekt und keine Ehrfurcht mehr. Der Angreifer macht kurzen Prozess und zieht den Weißen Hai sehr schnell in große Tiefen. Finito!

Und woher weiß man das? War gerade zufällig eine Filmcrew dabei? Nein, natürlich nicht. Aber das drei Meter große Weibchen wurde vor einiger Zeit mit einem Sender versehen, der alle wichtigen Parameter zum Verhalten des Hais aufzeichnet.

Und eben jener Sender ist an den Strand angespült worden. Ohne Hai dran. Aber mit vielen Daten, die jene Crew, die selbige auswerten, in größtes Erstaunen versetzt und auch ein wenig frösteln lässt.

Denn was sie auslesen, scheint schier unglaublich. Der Weiße Hai wurde urplötzlich, mit extremer Kraft und Geschwindigkeit in große Tiefen gezogen. Der Wärmefühler registrierte einen Anstieg der Umgebungstemperatur von sieben auf 25 Grad Celsius.

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Das geht natürlich nur, wenn der Sensor, zusammen mit dem Hai, im Magen eines anderen Jägers landet.

Aber wer frisst Weiße Haie? Orcas scheiden aus, denn der Angriff endete erst in über 500 Metern Tiefe. Killerwale tauchen aber maximal halb so tief ab.

Sofort denkt das Trash-TV-gestählte Publikum an die einzig logische Schlussfolgerung: Es war ein Megalodon. Jener als ausgestorben geltende Riesenhai aus grauer Vorzeit. Mit einer Gesamtlänge von bis zu 20 Metern war er der größte Hai aller Zeiten.

Und im Gegensatz zu seinen heute noch existierenden Kollegen Wal- und Riesenhai, war er kein harmloser Planktonfresser. Also könnte er es tatsächlich gewesen sein? Wie wir wissen, wissen wir so gut wie nichts über unsere Ozeane. 90 Prozent sind tatsächlich noch unerforscht.

Selbst die etwas gefestigteren Theorien sprechen von einem sehr großen Tiefsee-Hai. Spezifischer werden aber auch die Profis nicht.

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Vielleicht werden wir es nie erfahren. Möglicherweise lohnt aber auch der Blick in eine amerikanische Dokumentation, die aufgrund dieses Vorfalls gedreht wurde. Das Video steht hier direkt unter dem Artikel.

Was es auch immer war, das sich Weiße Haie als Beutefische definiert hat – es war groß, es war aggressiv und es war hungrig.

Und wenn selbst solche Predatoren als Nahrung enden, dann, sorry Australien, dürften wohl die meisten endgültig die Lust am Surfen und Paddeln verloren haben.

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