Food-Update

Lebensgefährlich? Warum du keine "Kinder Riegel" mehr naschen solltest

"Kinder Riegel" gehören zu des Deutschen liebster Süßigkeit. Doch damit könnte bald Schluss sein.

Kinder Riegel im Fokus (Collage)
Kinder Riegel im Fokus (Collage) Foto: iStock/altmodern, Ferrero
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Lebensgefährlich? Warum du keine "Kinder Riegel"mehr naschen solltest

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat in Süßigkeiten verschiedener Hersteller Rückstände von Mineralöl gefunden. Ferreros "Kinder Riegel" erhielt die mit Abstand schlechteste Note.

Mineralöl im "Kinder Riegel"

Mineralöle stehen in Verdacht, krebserregend und erbgutschädigend zu sein. Dabei spielt die Verzehrmenge keine Rolle.

Im Labor fanden Lebensmittelforscher nach Angaben von Foodwatch die höchsten Werte sowohl bei den gesättigten Mineralölen als auch bei den aromatischen Mineralölen in "Kinder Riegeln".

Neben jeder Menge Zucker (knapp 53 Gramm in 100 Gramm "Kinder-Riegel"), einer Spur Milch und Kakao, fließt offenbar auch Mineralöl in die Schokoladen-Süßigkeit.

In der Industrie werden Mineralöle als Schmiermittel für Maschinen verwendet, aber auch in Kosmetika und Verpackungen eingesetzt. Bei Verbrauchsmitteln sollen die Mineralöle jedoch extrem rein sein. Also geschmacks- und geruchsneutral sowie farblos sein.

Stiftung Warentest hatte bereits Spuren von Mineralöl in Osterhasen und Adventskalendern festgestellt.

Foodwatch deckt auf

"Wir haben Ferrero aufgefordert, den "'Kinder Riegel' vom Markt zu nehmen", sagte der stellvertretende Geschäftsführer von Foodwatch, Matthias Wolfschmidt, t-online.

Allerdings gibt es für Mineralölrückstände in Nahrungsmitteln bisher keine gesetzlichen Grenzwerte. 

Video: Fast Food, das du besser nicht mehr essen solltest:

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