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Kinder essen mit THC versetzte Süßigkeiten – Krankenhaus

High durch Süßigkeiten? Ja, das geht, wie jetzt etliche Kinder schmerzhaft feststellen mussten. Schuld waren Weingummi-Schlangen, die eine ordentliche Portion THC enthielten.

Kranke Kind im Bett
Krank durch "medizinische Süßigkeiten" iStock / LightFieldStudios

Süßigkeiten für Erwachsene

Es gibt sie: Süßigkeiten, die nur für Erwachsene sind. Da ist beispielsweise holländisches Lakritz, das oftmals einen starken Salmiak-Gehalt hat, der nichts für Kindermägen ist. Und es gibt natürlich auch sogenannte "medizinische Süßigkeiten", das sind dann oftmals mit dem psychoaktiven Wirkstoff THC versetzte Genussmittel.

Daran ist eigentlich auch nichts auszusetzen. Cannabis hat sich mittlerweile als hervorragendes Mittel für Schmerzpatienten herausgestellt und kann, wenn es von einem Arzt verschrieben wurde, völlig legal konsumiert werden. Nachteile dabei für viele Konsumenten: Sie möchten den Wirkstoff nicht rauchen müssen.

Medicated Nerds Rope

Glücklicherweise lässt sich THC in viele Formen pressen, so auch in Weingummi. Dieses wird dann in Tüten verpackt und mit dem Hinweis "medizinisch" versehen. Natürlich sind solche Produkte nichts für Kinder.

In den USA, wo Cannabis in immer mehr Bundesstaaten legalisiert wird, ist eine solche "medizinische Süßigkeit" jetzt leider in die falschen Hände geraten. Freiwillige Helfer einer Baptistenkirche in Roy (Utah) hatten Lebensmittel für Bedürftige gesammelt und dann gespendet, darunter auch Gummischlangen der Marke "Medicated Nerds Rope", die einen nicht unwesentlichen THC-Gehalt aufweisen.

High, aber keinen Spaß dabei

Die Helfer übersahen offenbar den auf der Tüte aufgebrachten Hinweis "Medical", der auf die korrekte Zielgruppe hinweist. Das Resultat waren mehrere kleine Kinder, die völlig stoned in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten.

Glücklicherweise erholten sich die Kleinen recht schnell wieder und konnten das Hospital nach einem Wochenende wieder verlassen. Bleibende Schäden seien laut den behandelnden Ärzten nicht festgestellt worden und auch zukünftig nicht zu erwarten.

Fazit

Obwohl niemand ernsthaft zu Schaden gekommen ist, hat der Vorfall Konsequenzen. Die Polizei ermittelt, wie es zu besagter Situation kommen konnte. Mitarbeiter der Baptistenkirche sind völlig aufgelöst: "Wie konnte das nur passieren? Wir wollten der Gemeinde doch nur etwas Gutes tun", wird einer der freiwilligen Helfer zitiert.

Zukünftig, so das Fazit, wolle man besonders darauf achten, was alles an Spenden eingesammelt und dann weitergereicht wird. Vielleicht wäre es auch eine gute Idee, wenn man den Warnhinweis auf den Tüten etwas großzügiger in Signalfarbe drucken würde. Bevor die nächsten Einwohner von Roy in Utah als Achtjährige ihren ersten Trip fahren.

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