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Fakt: So viele Tiere müssen für vegetarische Wurst sterben

Vegetarische Wurst gilt als fleischlose Alternative zur tierischen Leckerei - doch da gibt es einen Haken.

Schweine im Transporter
Schweine müssen zwar für die Herstellung einer Veggie-Wurst nicht sterben, dafür jedoch andere Tiere (Symbolfoto) Foto: iStock/Fahroni
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Fakt: So viele Tiere sterben für vegetarische Wurst

Im Supermarkt wird das Angebot an sogenannter Veggie-Wurst immer opulenter. Der Konsument greift immer öfter zu, weil das Gewissen mithilfe des Fleischersatzprodukts beruhigt wird. Doch Irrtum, denn für die vegetarische Wurst-Version müssen ebenfalls Tiere sterben.

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Die Rechnung

Nein, für eine Veggie-Wurst muss kein Schwein geschlachtet werden, aber Hühner müssen ihr Leben lassen.

Unsere Kollegen vom Stern haben genau nachgerechnet. Ergebnis: Bei der herkömmlichen Wurstherstellung werden 80 Prozent eines Tieres genutzt, 20 Prozent gelten als "Verlust" - und ist nicht für den Verzehr geeignet. Für eine Original-Mortadella bedeutet dies: Bei einem Fleischanteil von 74 Prozent benötigt man rund 75 Kilogramm Verzehrfleisch, um auf circa 100 Kilogramm Mortadella zu kommen.

Eine Veggie-Mortadella besteht hingegen zumeist aus rund 70 Prozent Eiklar. Dafür sind ungefähr 2170 Eier nötig, die statistisch von sechs Hennen gelegt werden müssen. Eine Henne wird nach 15 Monaten geschlachtet, rechnet man die männlichen, nicht Eier legenden Küken mit, die sofort getötet werden, kommt man gar auf zwölf tote Hühner, um die Eieranzahl zu erreichen.

Fazit

Fazit: Man braucht statistisch zwölf Hühner, um die gleiche Menge vegetarische Mortadella herzustellen, wie die aus einem Schwein für eine herkömmliche Wurst nötig ist.

Dies ist übrigens kein Plädoyer für den Griff zur Fleischwurst, sondern ein Rechenbeispiel, um Konsumenten aufzuklären.

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