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Wow: So viel Rente bekommt Schlager-Legende G.G. Anderson!

Künstler:innen sind ein eigenes Völkchen. Sie gehen das Thema Rente offensichtlich anders an als Otto Normalverbraucher. Das kommt dabei heraus!

G.G. Anderson
G.G. Anderson Foto: IMAGO / Andre Lenthe
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Er hat an die 1.000 Hits geschrieben, für Größen wie Roland Kaiser, Andrea Jürgens oder Thomas Anders. Auch sich selbst hat er natürlich beliefert und steht deswegen mittlerweile seit 50 Jahren erfolgreich auf der Bühne.

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Ans Aufhören denkt er noch lange nicht, wie schlager.de berichtet. Ein Blick auf seinen aktuellen Rentenbescheid verrät, dass er auch noch ein paar Jahrhunderte weitermachen müsste, um sich zur Ruhe zu setzen. Wie konnte es dazu kommen?

Künstler vs. Deutsche Rentenkasse

Das Thema Rente ist in Künstler:innen-Kreisen zwar bekannt, aber brav das ganze Arbeitsleben lang Entgeldpunkte zu sammeln, damit scheinen sie sich nicht wirklich auseinanderzusetzen. Und so kommt es, wie es kommen muss: viel verdient, nix eingezahlt, entsprechend dann der Rentenbescheid.

Was den Herr- und Damschaften nicht automatisch durch ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis abgezwackt wird, indem es gleich vom Bruttolohn einbehalten wird und gar nicht erst zur Auszahlung kommt, das wandert auch nicht freiwillig in die staatlichen Töpfe.

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Grabowski, der Elektriker

Im Falle des mit bürgerlichem Namen Gerd Grabowski heißenden G.G. Anderson, der sich am Anfang seiner Solokarriere auch mal "Alexander Marco" und "Tony Bell" nannte, zeitigt folgendes, trauriges Ergebnis: Er bezieht eine monatliche Rente von 36 Euro.

Na, herzlichen Dank. Morgens einen Cappuccino, mittags ein Käsebrot, das Ganze viermal im Monat und weg ist die staatliche Zuwendung.

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Genau wie Heino vor seiner Karriere als Musiker in einem "bürgerlichen" Beruf gearbeitet hat - wir berichteten -, hat Herr Gerd Grabowski ungefähr sechs Monate als Elektriker gearbeitet.

Daher stammt seine Rente. Natürlich hat G. G. Anderson anderweitig vorgesorgt, sodass er über die Runden kommen wird. Aber krass ist ein solcher Bescheid nach einem halben Jahrhundert auf Deutschlands Bühnen allemal.

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