Alles Banane? Wie lange ist frischer Saft haltbar?

Tobias | Männersache 28.03.2018
Fruchtsäfte und Smoothies am besten frisch konsumieren
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Das Gesundheitsbewusstsein wächst in unserer Gesellschaft und immer mehr Menschen greifen lieber zu einem Saft als zu einem Softdrink. Im Trend liegen auch frisch gepresste Säfte und Smoothies. Doch wie lange ist Saft haltbar?

 

Wie lange ist frischer Saft haltbar?

Frisch gepresste Säfte sind voll mit gesunden Vitaminen. Allerdings kommt der Saft der Frucht bei dem Pressvorgang auch mit Sauerstoff in Berührung. Durch diesen Kontakt kommt es zu Oxidationen, die zumindest einige der Vitamine zerstören.

Schon die Art der Saftgewinnung wirkt sich auf die Haltbarkeit des Saftes aus. Entsaftet man sein Obst mit einem Dampfentsafter, so werden dank der Hitze zwar viele Bakterien abgetötet und der Saft ist haltbarer, aber auch Vitamine und Enzyme gehen verloren.

Für die Vitamine ist es besser, wenn die Säfte mit einem Zentrifugalentsafter gewonnen werden. Die Säfte schmecken dann auch irgendwie frischer. Der Nachteil, der Saft kommt mit sehr viel Sauerstoff in Berührung. Eine schnelle Weiterverarbeitung ist also ratsam.

 

Am besten wird der frisch gewonnene Saft innerhalb von 24 Stunden konsumiert. Wenn das süße Getränk zum Beispiel in einer Glasflasche kühl bei fünf bis acht Grad gelagert wird, kann man den Saft auch noch bedenkenlos nach mehr als 72 Stunden genießen.

Allerdings hat er zu diesem Zeitpunkt schon einige Vitamine eingebüßt. Besonders grüne Säfte verlieren schnell viele Vitamine. Lässt man Saft jedoch länger oder sogar bei Zimmertemperatur draußen stehen, so setzt sehr schnell ein Gärungsprozess ein.

Gerade in Obstsäften findet sich reichlich Zucker, der durch die Luft und die darin enthaltenen Hefepilze in Alkohol verwandelt wird. So hat Apfelsaft laut Entsafter Ratgeber "in der Regel einen Alkoholgehalt von 0,05 Prozent. Bei anderen Saftsorten kann er sogar bis zu 0,38 Prozent betragen."

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Wie macht man frischen Saft haltbar?

Der beste Weg, um die gesunden Obst- und Gemüsegetränke haltbar zu machen, ist die Pasteurisierung. Bei diesem Vorgang wird der Saft etwa 20 Minuten lang auf 72 Grad erhitzt. So sterben die Bakterien und Hefepilze ab, die sonst für die Schimmelbildung und Gärung verantwortlich sind.

In luftdichte Flaschen abgefüllt hält sich der Saft so für etwa ein Jahr. Der Saftexperte Frank Nussbaum schreibt auf seiner Saftausbeute-Internetseite, dass sich auch Einfrieren als Möglichkeit der Aufbewahrung anbietet.

"Eingefroren, beispielsweise innerhalb eines Tiefkühlbeutels in einem zuoberst aufgeschnittenen Tetrapak-Behälter, ist der Saft so über ein Jahr haltbar", schreibt Nussbaum auf seiner Seite. Letztendlich müsst ihr entscheiden, für welche Form der Konservierung ihr euch entscheidet.

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