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Wie hoch kann ein Vulkan ausbrechen?

Welt der Wunder und Männersache gehen der Frage nach, wie hoch ein Vulkan ausbrechen kann.

Vulkanausbruch : Sakurajima in Japan
Vulkanausbruch : Sakurajima in Japan Foto: iStock / yumenomatayume
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Wie hoch kann ein Vulkan ausbrechen?

Die Rauchsäulen starker Vulkanausbrüche sind gigantisch. Das vulkanische Material wird dabei in der Regel mehr als 30 Kilometer in die Atmosphäre katapultiert. Entscheidend für die genaue Höhe ist allerdings, mit wie viel Energie die Rauchsäule emporsteigt. Die Heftigkeit der Eruption ist dabei maßgeblich.

Aber es spielen auch andere Faktoren eine Rolle, etwa die Temperatur und die Zusammensetzung der Rauchwolke. Denn bei einer Eruption wird ein heißes Gemisch aus vulkanischen Gasen und Gestein mit hoher Geschwindigkeit aus dem Schlot gedrückt. Dieses Gemisch der Rauchwolke ändert sich mit zunehmender Höhe. Gesteinspartikel wiegen mehr als vulkanische Gase und fallen deswegen früher zurück zur Erde. Auf diese Weise wird die Wolke immer dünner. Die Gase dagegen steigen weiter auf, weil sie eine geringere Dichte als die Umgebungsluft haben, sozusagen leichter sind als die Luft.

Zusätzlich treibt die thermische Energie den Rauch weiter hinauf. Ab einer gewissen Höhe wird die Luft genauso dünn wie das Gasgemisch. Das ist die Höhe, in der sich der Rauch nur noch seitlich ausbreiten kann und von Winden zerstreut wird.

Der höchste Ausbruch der jüngeren Menschheitsgeschichte war die Eruption des Taupo in Neuseeland vor etwa 26 500 Jahren. Seine Rauchwolke stieg 50 Kilometer hoch.

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