Klo-ABC Darum solltest du nie Toilettenpapier auf die Klobrille legen

Redaktion Männersache 18.01.2018
Deshalb sollte man niemals Toilettenpapier auf eine Klobrille legen
© Flickr

Du bist unterwegs und plötzlich macht sich Alarm im Darm breit. Der Stift beginnt bereits zu malen, doch der einzige Lokus in Sichtweite ist eine öffentliche Toilette – was für eine beschissene Lage.

Normalerweise greift man in einer solche Notsituation zu Toilettenpapier, mit der die Klobrille des widerlichen Wurstkastens fein-säuberlich ausgelegt wird.

Denn wer will seinen Allerwertesten schon dort parken, wo vor kurzem noch der Nougatbunker einer anderen Person gesessen hat?

Ein schmutziger Toilettensitz
© Wikimedia

Die Annahme, dass diese Maßnahme zu mehr Hygiene und einem höheren Schutz vor eventuellen Infektionen führt, ist allerdings ein Irrglaube.

Es ist tatsächlich gefährlicherer, auf einer mit Toilettenpapier abgedeckten Klobrille zu sitzen. Warum? Nun: Die Antwort ist simpel.

Toilettensitze werden so angefertigt, dass sie Bakterien davon abzuhalten, sich zu verbreiten. Die Aufgabe von Toilettenpapier hingegen ist es, diese Keime aufzunehmen, wie Dr. William Schaffer - ein Professor der Präventiv-Medizin - gegenüber der "Sun" erklärte.

Spülen = Keimwolke

Es wird noch einleuchtender, je länger du darüber nachdenkst. Nur wenige Menschen fassen den Toilettensitz an, nachdem sie sich ihre Gesäßpaste aus der Poritze gewischt haben. Aber jeder greift automatisch nach der Papierrolle, sobald er sein Geschäft verrichtet hat. 

Zudem fliegen mit jedem Spülen Keime und Kot-Reste in die Luft, die alles in der unmittelbaren Umgebung der Toilette mit einem fiesen Bakterienfilm überziehen – inklusive der Klorolle.

Diese Klobrille wiegt tatsächlich dein Geschäft

Diese Klobrille wiegt tatsächlich dein Geschäft

Setzt du dich also auf die Papierschicht, platzierst du deinen Podex direkt auf dem Keim-Eldorado. Außerdem ist deine Haut ein natürlicher Schutz gegen Bakterien und Keime, weshalb alle weiteren Maßnahmen zum Schutz schlicht und ergreifend überflüssig sind.

Also: Nimm beim nächsten Mal ohne Popo-Paranoia auf dem Porzellanaltar Platz, ehe du dein Fax aus Darmstadt absendest.

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