Wer's glaubt, wird seelig? Forscher: Religiöse Menschen sind dumm und weltfremd

Redaktion Männersache 21.04.2018
Religiöse Menschen sind angeblich dümmer als Atheisten
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Den meisten Religionen haftet der zweifelhafte Ruf an, keine besonders hohe Affinität zu modernen, kulturellen Strömungen zu besitzen.

Eine neue Studie behauptet nun sogar, dass religiöse Menschen keinen Bezug zur Realität besitzen.


Wissenschaftler der Universität von Helsinki wollen herausgefunden haben, dass Menschen, die einer bestimmten Konfession folgen, eine schlechteres Verständnis von den Gesetzmäßigkeiten unserer Welt haben.

Den Forschern zufolge seien Personen im Vorteil, die nach ihren eigenen Werten bzw. Moralvorstellungen leben, anstatt auf die Lehren von Schriften zu vertrauen, die vor mehreren tausend Jahren geschrieben wurden.

Der Petersdom in Rom
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Demnach glauben religiöse Menschen eher daran, dass leblose Objekte - wie Steine oder auch Papiere - menschliche Qualitäten besitzen. Beispielsweise die Fähigkeit zu denken oder auch zu fühlen.

Marjaana Lindeman und Annika Svedholm-Häkkinen fassen die Ergebnisse ihrer Untersuchungen wie folgt zusammen:

"Je stärker die Teilnehmer an religiöse oder paranormale Phänomene glaubten, desto niedriger waren ihre intuitiven physischen Skills, ihre mechanischen Fähigkeiten und mentale Rotation, ihre Schulnoten in Mathematik und Physik sowie ihr Wissen über biologische Phänomene."

Die Wissenschaftler gingen so weit, die gläubigen Teilnehmer mit Autisten zu vergleichen, die ebenfalls Schwierigkeiten damit haben, zwischen der mentalen und physischen Ebene zu unterscheiden.

Die Kaaba in Mekka
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Da sie den Studien zufolge daran scheitern, die physische Welt nachvollziehen zu können, würden sie ihr Dasein mit dem gesamten Universum in Verbindung setzen, was im Glauben an Götter und übernatürliche Mächte resultiert.

Doch die desaströse Einschätzung religiöser Individuen endet damit nicht. Die Forscher vergleichen die Konfusion ihrer Studienobjekte mit der Denkweise von urzeitlichen Zivilisationen und Kleinkindern.

Doch wie kam die ominöse Forschungsreihe zu derart vernichtenden Einschätzungen?

Eine russisch orthodoxe Kirche
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Die Wissenschaftler fragten 258 finnische Personen, wie stark sie daran glauben, dass ein "allmächtiger allwissender, liebender Gott" existiert. Außerdem wurden sie nach ihrem Glauben an paranormale Phänomene befragt.

Anschließend kombinierten sie diese Antworten mit weiteren Faktoren wie Studien-Antworten, Examen-Resultaten und einer Reihe weiterer Tests. Wie relevant diese Ergebnisse sind, muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden.

Grundsätzlich ist es absolut legitim, Kraft und Hoffnung aus Religion zu ziehen. Inwiefern der jeweilige Glaube darüber hinaus das rationale Denken beeinflusst, bleibt ebenfalls jedem Menschen selbst überlassen.

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