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Wegen Rassismus: "Sesamstraße" führt Neuerung ein

Der erste asiatisch-amerikanische Muppet wird in die Sesamstraße eingeführt, um Kinder über Rassismus aufzuklären.

Sesamstraße-Figuren
Foto: iStock/Photology1971

Die Initiatoren hoffen, dass sich Kinder aus Asien und den pazifischen Inseln, die derzeit in den USA leben, durch die neue Figur namens Ji-Young mehr zu Hause fühlen werden.

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Ji-Young spielt Gitarre in der Muppets-Band und fährt auch gerne Skateboard. Sie ist sieben Jahre alt und soll den anderen Mitgliedern der Sesamstraße Teile der koreanischen Kultur näher bringen.

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Die Puppenspielerin des neuen Muppets ist Kathleen Kim, die hofft, dass Ji-Young kleine Kinder für Rassismus und Diskriminierung sensibilisiert und ihnen beibringt, wie man sich dagegen wehren kann, berichtet Metro.

Sie sagte: "Meine eine Hoffnung ist natürlich, ihnen beizubringen, was Rassismus ist, ihnen zu helfen, ihn zu erkennen und sich dann dagegen auszusprechen.

Aber meine andere Hoffnung für Ji-Young ist, dass sie einfach normal wird, wenn sie unterschiedlich aussehende Kinder im Fernsehen sieht."

Vor allem nach dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie, die einen Anstieg der Hassverbrechen gegen Asiaten zur Folge hatte, hofft die Sendung, das Bewusstsein für antiasiatischen Rassismus zu schärfen, indem sie eine Folge zeigt, in der Ji-Young mit Freunden darüber spricht, dass ihr gesagt wurde, sie solle "nach Hause gehen".

Anfang dieses Jahres hat die Sesamstraße zudem zwei schwarze Muppets in die Besetzung aufgenommen, um mit den Kindern weiter über Rassismus zu sprechen. Anlässlich der Pride-Feierlichkeiten im Juni wurden in einer Folge mit dem Titel "Family Day" zwei schwule Väter vorgestellt.

Die gemeinnützige Organisation Sesame Workshop lancierte die neueste Serie der Show, um ihr "Engagement für Rassengerechtigkeit" zu zeigen.

Sie erklärte: "Die Arbeit zum Abbau von Rassismus beginnt damit, Kindern zu helfen, zu verstehen, was Rassismus ist und wie er Menschen verletzt."

Die Gruppe stellte fest, dass sie "schon immer für Vielfalt, Integration, Gerechtigkeit und Freundlichkeit stand". Sie schloss: "Unser Coming Together Engagement für Rassengerechtigkeit wird in den kommenden Jahren in neue Inhalte eingewoben werden."

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