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Los Angeles baut Tiny Houses für Obdachlose

Die Zahl der Obdachlosen in den USA steigt rasant, besonders in den Ballungszentren. Los Angeles hält jetzt mit einem ganzen Dorf voller Tiny Houses dagegen.

Tiny Houses
Tiny Houses für Obdachlose (Symbolbild) Foto: iStock / DianeBentleyRaymond
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Tiny Houses für Obdachlose

Schon ohne die Pandemie war das Leben der Obdachlosen in Los Angeles extrem herausfordernd. Das Coronavirus hat diese Situation noch einmal verschärft. Als eine Antwort auf das immer drängendere Problem hat die Stadt etliche sogenannte Tiny Houses dort aufstellen lassen, wo vorher eine leere asphaltierte Fläche war.

Die Tiny Houses sind alle gleicher Bauart, alle gleich groß. Ein jedes stellt sechs Quadratmeter Privatsphäre für den glücklichen Unglücklichen zur Verfügung, der eines der begehrten Mini-Häuser zugeteilt bekommt.

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Eine Tür, die man abschließen kann

Amy Skinner, die seit drei Jahren auf der Straße lebt, beschreibt es mit folgenden Worten: "Die Tür abschließen zu können und einen (geschlossenen) Ort zum Schlafen zu haben, ist eine große Sache."

Die Häuser unterscheiden sich lediglich in der Farbe, mit der sie angestrichen sind. Zwischen den Häusern sind Sitzgelegenheiten arrangiert: rote Bänke, die quadratisch um einen zentralen Tisch herum angeordnet sind, aus welchem wiederum ein großer, ebenfalls roter Sonnenschirm erwächst.

Auch für andere Gruppen interessant

Während sich das gerade beschriebene Projekt ausschließlich an Obdachlose richtet, gibt es auch andere Dörfer mit sogenannten Tiny Houses. Sie dienen beispielsweise als erschwingliche Wohnalternativen in Großstädten.

Sie sind aber auch eine Option für Menschen, die ihr Leben grundsätzlich zu entrümpeln gedenken und sich ganz bewusst für diesen sehr minimalistischen Lebensstil entscheiden.