Rätselhafte Funde Forscher entdecken zwei mysteriöse Bauwerke in Pyramide von Gizeh

Redaktion Männersache 05.05.2018
Die Pyramide von Gizeh gilt als mystisches Bauwerk
© iStock/Toshket

Auch 4.500 Jahre nach ihrem Bau hält die große Pyramide von Gizeh überraschende Funde für Archäologen bereit.

Im vergangenen Jahr entdeckten Forscher in der weltberühmten Touristenattraktion zwei mysteriöse neue Hohlräume. Die Funde befinden sich an der nordöstlichen Kante der Pyramide sowie an der Nordseite des historischen Bauwerks.

Wie "Science Alert" berichtet, wird angenommen, dass es sich bei den rätselhaften Entdeckungen um geheime Gänge und Kammern handelt, die sich – wie auch immer – über Jahrtausende den neugierigen Blicken der Archäologen entzogen hatten.

Revolutionäre Technologie

Wissenschaftler der Universität von Kairo und der Abteilung "Innovation und Erhaltung" der Pariser Heritage hatten die Fassade der Pyramide über das vergangene Jahr nach potenziellen Neuentdeckungen untersucht.

Das sogenannte "Scan Pyramid"-Team notierte in ihrem Bericht wie folgt:

"Wir können nun die Existenz eines versteckten Hohlraums hinter der Nordseite der Pyramide bestätigen. Dieser Raum ist über mindestens einen Geheimgang mit der großen Pyramide verbunden."

Um die Pyramiden von Gizeh ranken sich zahlreiche Legenden
© iStock/Givaga

Die internationale Forschungstruppe hatte bei ihren Untersuchungen eine Expeditionstechnologie namens "Muon Radiologie" verwendet.

Die dabei eingesetzten Muon-Partikel funktionieren laut Mehdi Tayoubi – dem Co-Director von "Scan Pyramid" – ähnlich wie Ultraschall:

"So wie es Ultraschall-Strahlung ermöglicht, unser Skelett zu visualisieren, können diese elementaren Partikel - rund 200 Mal schwerer als Elektronen - sehr leicht durch jede Struktur dringen: auch durch große und dicke Gesteine wie beispielsweise Gebirge."

Die Pyramiden von Gizeh
© iStock/ramzihachicho

Details Ende Oktober 2016

Einziger Haken: Trotz aller Euphorie sind sich die Forscher nicht sicher, ob ihre Entdeckungen überhaupt existieren, da die Ergebnisse der "Muon Radiologie" noch sehr unkonkret seien.

So müsse die "genaue Form, Größe und Position" des Fundes laut "Scan Pyramids" erst noch ermittelt werden. Ende Oktober 2016 sei demnach mit weiteren Infos zu rechnen.

Um dir die Wartezeit zu verkürzen, kannst du dir unten das Launch-Video des "Scan Pyramids"-Projektes aus dem Oktober 2015 anschauen.

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