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Gewusst? Deshalb haben antike Statuen immer einen kleinen Penis!

Von wegen je größer, desto besser!

Statue von Hercules und Cacus, Piazza della Signoria
Statue von Hercules und Cacus, Piazza della Signoria Foto: iStock / minoandriani
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Die Künstler des antiken Griechenlands schmückten männliche Statuen gerne mit Miniatur-Penissen, die fast mit der Lupe gesucht werden müssen. Groß war nicht erstrebenswert.

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Für uns mutet der Anblick heutzutage seltsam an, doch in den Jahrhunderten 500 bis 30 v. Chr. dominierten andere Schönheitsideale die Gesellschaft.

Große Penisse galten damals als hässlich und wurden mit Dummheit und Lüsternheit assoziiert, wie der britische Althistoriker Kenneth Dover das Phänomen beschreibt. So wurde der griechische Fruchtbarkeitsgott Priapus - der auf seinen Darstellungen mit großem Glied besticht - von den anderen Göttern vom Olymp geworfen.

Video: 7 Dinge, die nur ein Mann mit kleinem Penis sagt

"Die Griechen waren der Meinung, dass ein kleiner und nicht erigierter Penis mit Bescheidenheit verbunden sei, eine der wichtigsten Tugenden ihres Männlichkeitsideals", erklärt Andrew Lear, Professor für Klassik in Harvard, an der Columbia Universität und der NYU. 

Ideale Alpha-Männer, also Helden und Götter, wurden mit kleinem Penis dargestellt. Im Kontrast zu den nicht idealen Männern, den Satyren der Sagen. Diese Mischwesen - halb Mensch, halb Tier - hatten stets übergroße, erigierte Penisse und symbolierten einen ausschweifenden Lebensstil. 

"Der ideale Mann in Griechenland war rational, intellektuell und zuverlässig", schreibt auch Kunstbloggerin Ellen Oredsson. "

Er mag vielleicht viel Sex gehabt haben, aber das hatte nichts mit seiner Penisgröße zu tun. Sein kleiner Penis erlaubte es ihm, einen kühlen Kopf zu bewahren und logisch zu denken."

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