E-Mobilität

YouTuber testet E-Auto im Schnee: Absolutes Fiasko!

Der norwegische Auto-YouTuber Bjørn Nyland hat eine Testfahrt mit dem "Hyundai Kona" absolviert. Diese endete in einem Fiasko. Alle Infos!

Eingeschneites E-Auto
Eingeschneites E-Auto (Symbolbild) Foto: IMAGO / Bihlmayerfotografie
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Bjørn Nyland ist erfolgreicher Auto-YouTuber aus Norwegen, rund 310.000 Menschen folgen ihm auf der beliebten Videoplattform. Diese bekamen dort auch eine Testfahrt mit dem E-Auto "Hyundai Kona" zu sehen.

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Nyland ging es darum, die Wintertauglichkeit des Fahrzeugs zu testen. Auf dem Papier versprach der Wagen dabei eine beeindruckende Performance.

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Testfahrt mit "Hyundai Kona": Beste Voraussetzungen

Das aktualisierte Modell des "Hyundai Kona" wartet mit 65 kWh sowie einem verbesserten Luftwiderstandsbeiwert auf. Außerdem wurde die Testfahrt bestmöglich vorbereitet, etwa durchs Vorheizen der Garage auf 18,5 Grad und die Verwendung der innovativen Wärmerückgewinnungstechnologie.

Die Teststrecke führte über diverse Stationen und insgesamt ca. 240 Kilometer in die Stadt Geilo - und zunächst zeigte der Wagen eine sehr effiziente Performance bei winterlichen Bedingungen. Doch dann kam die Rückfahrt.

"Ernsthafte Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit"

Eine Chronologie des Elends: Nyland fuhr das Fahrzeug bis auf fünf Prozent Akkustand runter, wodurch der "Kona" in den "Limp Mode" (Notlaufmodus) schaltete und die Leistung auf fünf Kilowatt drosselte.

Also: Geschwindigkeit auf Schleichtempo reduzieren, Warnblinker an und an den Rand der Straße kämpfen. Dann schnellstmöglich eine Ladesäule aufsuchen.

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Die Kombination aus tiefer Außentemperatur und niedrigem Akkustand führte zu einer "ernsthaften Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit", heißt es dazu in einem Bericht des "Focus".

Um die Leistungsfähigkeit des Autos aufrechtzuerhalten, ist vor allem auf Strecken mit höherer Geschwindigkeit ein ausreichender Ladestand nötig. Der YouTuber kritisiert, dass der sogenannte "Limp Mode" (Notlaufmodus) zu früh aktiviert wurde.

Sein Test zeigt, dass es trotz innovativer Technologien Raum für Verbesserungen gibt, gerade hinsichtlich dem Batteriemanagement bei niedrigen Temperaturen. Das gilt übrigens nicht nur für den "Hyundai Kona", sondern einen Großteil der E-Autos auf dem Markt.

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Video: YouTuber testet "Hyundai Kona" im Winter

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