Schon 20 Mitarbeiter entlassen Sexismus-Vorwürfe: Uber-Chef Travis Kalanick droht Beurlaubung

12.06.2017
Uber-CEO Tarvis Kalanik sieht sich mit Sexismus-Vorwürfen konfrontiert
© Twitter/TravisKalanick

Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" steht die Führungs-Etage des Fahrdienstvermittlers Uber wegen Diskriminierungs- und Sexismus-Vorwürfen in der Kritik.

Der Verwaltungsrat des US-Unternehmens beriet der "ZEIT" zufolge am vergangenen Sonntag über potenzielle Maßnahmen zur Verbesserung der Unternehmenskultur.

Das Kontroll-Gremium erwarte demnach zukünftig eine bessere Kontrolle der Mitarbeiterführung sowie der Ausgaben.

Laut "Wall Street Journal" ist in diesem Zusammenhang auch die Zukunft von Firmenchef Travis Kalanick unklar.

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Wie die Tagszeitung berichtet, könnte dem Unternehmens-Mitbegründer eine mehrmonatige Auszeit verordnet werden.

Alternativ sei auch denkbar, dass ihm eine neue Rolle innerhalb der Firma zugeordnet wird.

Auch die Uber-Karriere von Topmanagern wie Emil Michael -  einem engen Vertrauten Kalanicks – könnte ein zeitnahes Ende finden.

Skandal-Video aufgetaucht

In der vergangenen Woche hatte eine ehemalige Software-Entwicklerin öffentlich Vorwürfe wegen sexueller Belästigung und Diskriminierung erhoben.

Als Reaktion wurde unter der Leitung des früheren Justizministers Eric Holder eine Untersuchungskomission eingerichtet, die bisher 20 der mehr 12.000 Uber-Mitarbeiter den Job kostete.

Kalanick selbst musste sich zuletzt für seinen Führungsstil rechtfertigen, nachdem ein Video aufgetaucht war, in dem er hitzig mit einem Uber-Fahrer diskutierte.

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