Gesundheits-Update

Sorry, liebe Veganer: DARUM sind Avocados nicht vegan!

Veganer müssen jetzt stark sein, denn die Superfrucht Avocado ist nicht vegan. Das zumindest behauptet eine britische TV-Sendung namens "QI". Das Programm der BBC erklärt, wie das sein kann.

Avocado
Avocado Foto: iStock / guvendemir
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Avocados sind gesund. Sie haben eine stattliche Menge ungesättigter Fettsäuren, viel Kalium, sind darüber hinaus sehr lecker und sollen bei regelmäßigem Verzehr sogar vor Krebs und Herzinfarkt schützen.

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Für viele Veganer sind sie deshalb erste Wahl und landen regelmäßig im Einkaufskorb. Besagte Fernsehsendung stellt nun aber die Gretchenfrage: Wie ernst ist es den Veganern mit ihrer Ernährungsweise?

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Machen sie es aus Überzeugung, oder laufen sie nur einem Trend hinterher? Und: Was bedeutet es, sich aus Überzeugung vegan zu ernähren? Welche Konsequenzen kann das haben?

Streng genommen darf kein einziges Tier bei der Zucht, Ernte und Verarbeitung des entsprechenden Lebensmittels leiden. Nur dann ist es wirklich vegan.

Und das ist bei der Avocado nicht der Fall. Behauptet Moderatorin Sandi Toksvig. "Schuld" seien die Bienen, beziehungsweise deren unnatürliche Nutzung: "Weil die Pflanzen schwer zu kultivieren sind, müssen Bienen auf Lastern weite Wege durchs Land gefahren werden."

Nach der Bestäubung werden die Bienen wieder in Kisten eingesammelt, auf einen Laster geladen und weiter durchs Land zu den nächsten Feldern gefahren.

Tatsächlich weist die Tierschutz-Organisation Peta auf diesen Umstand bereits seit Jahren hin: "In der Honigindustrie werden Bienen Opfer von unnatürlichen Lebensbedingungen, genetischer Manipulation und stressvollen Transporten."

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Damit nicht genug: Dasselbe gelte, so die Moderatorin, auch für Gurken, Kirschen, Brokkoli und Salat. Harte Zeiten für überzeugte Veganer. Eigentlich haben sie keine Chance, sich so zu ernähren, dass kein Tier leiden muss.